Tagebuch


Das Institut liest, hört und sieht!

Unsere Besucher haben immer wieder mit großem Interesse verfolgt, mit welchen Materialien wir uns zur Zeit beschäftigen und welche Dinge uns berühren. Daraus ist die Idee eines Tagebuches entstanden. In regelmäßigen Abständen wird es hier Eintragungen von Ursel Neef geben, in denen sie weiter reicht, was auch andere Menschen bewegen könnte. Es können Buchtipps sein (sehr beliebt), Hinweise auf interessante Filme, neue Psychosynthese-Übungen, Inspirationen zum Tag…, ein stärkendes Wort…, …

Sie sind herzlich eingeladen, regelmäßig vorbei zu schauen, um Kopf und Herz inspirieren zu lassen.


Freitag, den 19. August 2016

Ein neues Buch! Nein, dieses Mal nicht von uns, sonderen von Margarete Stöcker, unsere Dozentin für den Heilpraktikerbereich in den vergangenen Psychosynthese-Ausbildungen. Margarete ist eine außergewöhnlich begabte Lehrerin und hat unsere Schüler so für die Prüfung ausgestattet, daß bis heute alle Prüflinge die Überprüfung beim ihren örtlichen Gesundheitsämtern bestanden haben!!! Wer sich ein bißchen auskennt in diesem Metier, weiß daß die normale Durchfallquote bei 80% !!! liegt. Nun hat Margarete ihr Wissen endlich in ein Buch gepackt. Unter

https://www.amazon.de/Praxislehrbuch-Heilpraktiker-Psychotherapie-Margarete-Stoecker/dp/3132192015/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1471605212&sr=8-1&keywords=Psychotherapie+Heilpraktiker+Margarete+stöcker

könnt Ihr es finden und schon ein bischen am Bildschirm hineinlesen. Ich kann es jetzt schon aus vollem Herzen empfehlen und hoffe, daß die Begeisterung für ein solides psychiatrisches Wissen auch in Eure Herzen schwappt.


Mittwoch, den 10. August 2016

Oh je,wie die Zeit vergeht! Ich verspreche wieder öfters zu schreiben, da ich auch weiß, daß viele unserer Schüler hier regelmäßig vorbei schauen. Heute möchte ich einen link in unser Tagebuch hereinstellen, der zeigt, wie wenig es braucht, um in einen inneren Kontakt zu kommen: Menschen mit den verschiedensten Nationalitäten schauen sich einfach nur eine Weile an. Ein wirkliches Schauen bewegt innen immer etwas und immer, immer in eine gute Richtung! Und schon der Film, der ein Zuschauen beim Schauen ist, berüht einen tief im Herzen. Hier der link: https://www.youtube.com/watch?v=f7XhrXUoD6U

In diesem Zusammenhang sei auch das neue Buch von Hartmut Rosa `Resonanzpädagogik - wenn es im Klassenzimmer knistert´ einmal vorgestellt. Hartmut Rosa kennen wir aus dem wunderbaren Film `Speed´, den ich am 28. August 2014 hier im Tagebuch vorgestellt habe. Sein neues Thema, die Resonanz in der menschlichen Begegnung, ist ein sehr inspirierender psychologischer Komplex. Was passiert, wenn wir alle Schablonen, Glaubensmuster, Erwartungen... einmal zur Seite legen und in einem offenen Begegnungsraum etwas gegenwärtig Neues berühren? Diese Haltung ist in der psychosynthetischen Arbeit von elementarer Bedeutung und wird doch nicht immer leicht herzustellen sein. Wir sind ja so furchtbar mit allem Möglichem identifiziert!!! Deswegen wollen wir, das Autorenteam der Wuppertaler Psychosynthese-Akademie, in unserem neuen Buch über die Arbeit mit den Teilpersönlichkeiten, zum Thema ´Resonanz in der therapeutischen Begegnung´ ein eigenes Kapitel verfassen. Wie und was ist eine Resonanzpsychologie und wie kreiere ich einen solchen Begegnungsraum? Das Buch von Hartmut Rosa ist eine Empfehlung. Es liest sich leichter als seine sonstigen Bücher, da es in einer Interview-Form geschrieben ist. Mich hat es so in Resonanz gebracht, so daß ich hier viele Punkte zum Weiterformulieren/-fabulieren gefunden habe und sich wieder die Tür zu meiner schöpferischen Seite öffnete. An der Stelle sei auch noch einmal das sehr hilfreiche Buch von Michael Lukas Moeller `Die Wahrheit beginnt zu zweit - Das Paar im Gespräch´ erwähnt. Hier wird eine ganz einfache Technik vorgestellt, wie sich das Paar aus standardisierten Reaktionsmustern im Gespräch lösen und wieder diesen offenen Begegnungs- oder auch Resonanzraum (vom Anfang) für sich einnehmen kann. So simpel, so hilfreich!

Mein Gott, jetzt bin ich doch ins Quatschen gekommen. Es ist Sommer! Ich erhole mich von einer langen Zeit der Überforderung! Ihr könnt wieder Inspirierendes aus der Wuppertaler Psychosynthese-Schmiede erwarten!


Sonntag, den 29. Mai 2016
Heute möchte ich für ein Seminar von meinem Kollegen Dr. Sven Kerkhoff werben: EMDR - ein starkes Tool im Werkzeugkoffer der Psychosynthese und Entspannungspädagogik. Es wird am 11. und 12. November 2016 stattfinden und kostet 220 Euro. Die EMDR-Methode, die durch Augenbewegungen für eine gute neurologische Integration von traumatisierten Erlebten sorgt, paßt perfekt zu unserer/Eurer Arbeit und ist wissenschaftlich sehr gut erforscht. Sven wird dieses Seminar in meinen Räumen halten und Euch zeigen, wie mann (auch frau) EMDR in die Euch bekannten Methoden der Psychosynthese integriert. EMDR gehört unbedingt in den Notfallkoffer, wenn man mit Menschen arbeitet und ist natürlich auch im persönlichen Leben immer wieder eine große Hilfe.


Dienstag, den 24. Mai 2016

Leute, Leute - mir liegen die Nerven blank! Es war wieder Prüfungszeit für unsere Ausbildungskandidaten bzgl. des Heilpraktikers für Psychotherapie. Unsere Ausbildung beinhaltet ja auch das Wissen zum Erlangen dieser Qualifikation; gelehrt durch die Gastdozentin Margarete Stöcker. Und wir erfreuen uns ja an einer 100% Bestehensquote!!! Gestern war es dann wieder so weit und zwei Prüflinge haben es mit Bravour geschafft. Wirklich mit Bravour! Natürlich gehört dazu ein intensives Homelearning - aber auch die Gradlinigkeit der Psychosynthese, nicht zuletzt mit ihrer Willensarbeit, läßt uns immer wieder auf diesen Erfolg schauen. Ich freue mich, denn damit kann die Psychosynthese nicht nur zur Beratung und Coaching benutzt werden, sondern ihre tiefgründige psychotherapeutische Arbeit im rechten Rahmen leisten. Juchhu, juchhu, ... die Ausbilderin sinkt erschöpft danieder!!!
Und ich könnte das alles hier nicht schreiben, wenn mir Florian nicht geholfen hätte, endlich die Bearbeitung unserer Internetseite auf meinen Laptop zu bringen. Es tut so gut, die großen und kleinen Helfer an der Seite zu spüren. Vielen, vielen Dank für alles Gute, was Ihr mir zukommen laßt. Und das ist nicht wenig!
Und so nehme ich mir heute feste vor, Euch im Tagebuch wieder mehr über die interessanten Dinge in unserem Institut und über unsere Arbeit zu informieren. Deswegen hier noch der Hinweis, daß auch das neue Buch von Meike Winnemuth `Um es kurz zu machen´ wieder sehr lesenswert ist. Diesmal hat sie viele kleine Essays zusammengestellt, die einen herrlich zum Lachen bringen und zum Gespräch anregen. Sie eignen sich gut zum Vorlesen, wo immer diese alte Kunst sich einen schönen Platz schafft.


Dienstag, den 29. März 2016
Doch, doch - ich lebe noch! Und zwar jeden Tag besser! Ich mußte mir auch hier im Tagebuch einmal eine Pause verordnen, um Kraft für neue Projekte zu schaffen. Demnächst davon mehr! Jetzt freue ich mich auf ein schönes Supervisionswochenende mit TeilnehmerInnen aus 4 verschiedenen Ausbildungsgruppe in der Psychosynthese in unserem Institut. Dabei wird sich viel Profi-Wissen potenzieren und in zwei Tagen der Supervision kontinuierlich erweitern. Das zentrale Thema wird dieses Mal "SCHAM und therapeutischer Umgang damit" sein. Die spezielle Art dieses Institutes die Psychosynthese zu praktizieren, nämlich im systematisch-integrativen Vorgehen, hat sich nun seit Jahren bewährt und schafft für Therapeut, wie für den Klienten eine klare Orientierung im psychotherapeutischen Prozeß. Es ist immer gut, wenn man weiß, was man/frau tut.
Wir sehen uns!


Montag, den 8. Juni 2015
Nach einer schönen Redaktionsitzung unseres Psychosynthese-Akademie-Teams im endlich sommerlichen Garten steigen wir hoch-motiviert in die Arbeit am nächsten Buch ein. Wir verfolgen in unserem Tun ja die Idee, das Konzept der Systematisch-Integrativen Psychosynthese, welche an unserem Institut gelehrt wird, mit ihren einzelnen Arbeitsschritten jeweils mit einem eigenen Praxisbuch pro Behandlungsabschnitt zu versorgen. Das neue Buch wird sich mit den Teilpersönlichkeiten beschäftigen und wie man den Klienten über Willensstärkung in der kontinuierlichen Arbeit an sich selbst halten kann. Voraussichtlicher Erscheinungstermin Juni 2016! Aber bitte immer schön der Reihe nach lesen: Wir freuen uns über jeden Leser der ersten zwei Bücher!
Auf dem Psychosynthese-Forum im Mai hatten wir Gelegenheit mit vielen unserer Leser zu sprechen. Sie waren von dem Buch richtig begeistert. Endlich eine Möglichkeit die Praxis der Psychosynthese in den vielfältigsten Variaten zu studieren. Unsere Schüler und Leser haben uns sehr ermutigt weiter zu machen und fiebern schon dem neuen Buch entgegen. Vielen Dank für die vielen netten Rückmeldungen und großen, wie kleinen Gesprächen, die uns stärken diesen Weg zu gehen. Es geht uns dabei immer wieder darum, die Psychosynthese in einem fachkundlichen-wissenschaftlichen Rahmen zu präsentieren. Mit ihrem reichhaltigen philosophischen Ideen und dem profunden Methodenkoffer hat sie es verdient, einen nachhaltigen Platz in der psychotherapeutischen Welt einzunehmen. Zu Gunsten der Klienten, die hier eine effektive und wirksame Methodik der Selbstpflege erlernen können!
Unsere wissenschaftliche und zugleich praxisorientierte Auseinandersetzung mit der wunderbaren Methode der Psychosynthese dient nicht zuletzt auch dazu, diese gegen den Versuch der Vereinnahmung auf dem Markt der oberflächlichen Selbsterfahrung abzugrenzen.
Was gibt es auf unserer nächsten Redaktions-Sitzung Leckeres zu essen?


Donnerstag, den 21. Mai 2015

Ab heute ist unser zweites Buch auch als ebook-Version erhältlich. Aber ehrlich: Es braucht das handfeste große Format. Es ist ja ein Arbeitsbuch und hat an den Rändern auch Platz für eigene Notizen. Was übrigens bei den Lesern gut ankommt. Das kann man natürlich im ebook nicht so gut nutzen. Also: Lieber sich die Papier-Version kaufen und schön alles durcharbeiten. Und dann heraus damit in die Welt! Pfingsten steht vor der Tür! Es ist also die Zeit, in der man sein heilsames Wissen in die Welt tragen soll.
Mit einem herzlichen Gruß in hoffentlich ein paar freie Tage.


Dienstag, den 5. Mai 2015
Wir sind glücklich!
In einem großen Willensakt haben wir unser zweites Buch in einem Jahr herausgebracht. Das war nur gemeinschaftlich möglich! Es war die Arbeit an einem wichtigem Ziel: Die Psychosynthese soll in ihren Möglichkeiten auch in Fachkreisen bekannt werden.

Dieser erste Band unserer Praxisreihe beschäftigt sich mit der Dis-Identifikation, dem sooo wichtigen grundlegenden Schritt in der Arbeit mit der Systematisch-Integrativen Psychosynthese. An Hand von vielen Beispielen aus der Praxis zeigen wir die konkrete Wirkung dieser psycho-pädagogischen Arbeit und die Vielfalt ihrer Anwendungsmöglichkeiten. In ganz neuer Form werden Übungen vorgestellt und die sie begleitenden therapeutischen Überlegungen. Es ist ein Buch für die eigene und die therapeutische Praxis.

Zur Unterstützung unserer weiteren Arbeit wäre es sehr schön, wenn Ihr das Buch direkt beim Verlag bestellt, denn amazon usw. greifen kräftig in unsere Budget-Kasse hinein. Tredition liefert schneller als alle anderen, denn jede Bestellung über einen Zwischenhändler muß genauso bei unserem Verlag geordert werden. Und ehrlich: Man kann das Buch nicht schnell genug bekommen!!! Ok, das war jetzt der Werbeteil dieser Tagebuch-Notiz.

Praxisbuch Systematisch-Integrative Psychosynthese

Band I: Dis-Identifikation
Ursel Neef / Georg Henkel / Sven Kerkhoff
Tredition-Verlag 2015
25.00 Euro
Großformat - 176 Seiten
ISBN: 978-3-7323-3183-3
https://tredition.de/publish-books/?books/ID44088/Praxisbuch-Systematisch-Integrative-Psychosynthese-I-Disidentifikation


Mittwoch, den 22. April 2015
Heute feiern wir unser neues Buch!!! Der Vorabdruck ist da! Es hat nicht nur einen tollen Inhalt, sondern sieht auch noch super schön aus! Wir denken, daß es in 3 Wochen überall zu bekommen ist. Wir halten Euch auf dem Laufenden. Heute wird erst einmal gefeiert.


Dienstag, den 3. März 2015
Wer die Sendung `Psyche-Kompakt´ verpaßt hat, in der ich über die Psychosynthese erzählt habe, und sie gerne nachlesen oder -hören möchte, der kann es unter folgenden links:

https://psyche-kompakt.blogspot.de/p/sendung-vom-6052013.html
Hier findet man das Skript.

https://psyche-kompakt.blogspot.de/p/sendung-nachhoren.html
Hier gibt es noch einmal die Sendung.

Mit Frau Sonja Kohn hatten wir eine sehr kompetente Gesprächspartnerin, die, auch durch das Lesen unseres Buches, neugierig auf die Psychosynthese wurde. An dieser Stelle möchten wir uns für ihre Arbeit bedanken und ihre Sendung `Psyche-Kompakt´ bei Radio Leinehertz (siehe unten 12.2.) empfehlen. Ihr Engagement paßt so gut zum Herzen der Psychosynthese!


Dienstag, den 17. Februar 2015
Ich möchte heute den Wuppertaler Lesern meines Tagebuches eine Schülerin von uns empfehlen. Silke Bracht, Dipl. Sozialpädagogin und Entspannungspädadagogin wird nach den Osterferien 2015 wieder ihre sehr guten Entspannungsseminare in Elberfeld anbieten. Wir können die Arbeit von Silke mit vollem Herzen empfehlen. Bei Interesse wendet man sich an : www.entspannunginwuppertal.de .

Und da das Institut ja immer auch mit der `Weltliteratur´ beschäftigt ist, möchte ich heute noch das beeindruckende Buch `Der Junge muß an die frische Luft´ von Hape Kerkeling empfehlen. In seiner eigenen Art schildert er seine Kindheitserfahrungen mit einer psychisch schwer krankwerdenden Mutter. Dieses Buch macht Hoffnung, daß man an einer schweren Kindheit nicht zerbrechen muß, sondern vielleicht auch Fähigkeiten entwickeln kann, die einen das Leben anders, aber genauso wertvoll gestalten lassen. Ich empfehle dieses Buch dem ein oder anderen Patienten.
Liebe Hans Peter, es war wichtig, daß Du dieses Buch geschrieben hast.
Danke!


Donnerstag, den 12. Februar 2015
Die PSYCHOSYNTHESE im Radio!
Mit Sonja Kohn vom Radio106.5-leinehertz habe ich heute einen längeren Wortbeitrag für ihre Sendung PSYCHE KOMPAKT produziert. Ach, ... man möchte noch so Vieles mehr sagen...! Das Interview hat sehr viel Spaß gemacht und kann hoffentlich die Grundgedanken der Systematisch-Integrativen Psychosynthese, wie sie an unserem Institut gelehrt wird, herüberbringen. Die Gesprächssequenzen werden jetzt bearbeitet und am 2.3.2015 um 17.03 in einer einstündigen Sendung über den Äther geschickt. Man kann es dann gut im Internet mithören. Wir sind super gespannt auf die Reaktionen und bedanken uns herzlich bei Sonja Kohn für ihre auch therapeutisch fachliche Kompetenz.


Freitag, den 6. Februar 2015
Einen herzlicher Glückwunsch geht heute an Carmela Thomsen, die gerade im Anschluß an unsere Psychosynthese-Ausbildung ihre Heilpraktiker-Prüfung bestanden hat. Über das Erzählen von Märchen kam sie zur Psychosynthese und hat hier das Werkzeug für ihre nun auch therapeutische Arbeit gefunden. Unter ihrem Namen findet man sie im Alten Land in Nord-Deutschland und bald auch in Hamburg.
Liebe Carmela, wie schön, daß Du unsere Schülerin warst! Wie schön, daß Du unsere 100% Quote beim Bestehen der behördlichen Überprüfung gehalten hast!


Dienstag, den 6. Januar 2015
In meinem Ortsteil von Wuppertal gibt es viele Menschen, die helfen, die 7o Jahre zurückliegenden Kriegserlebnisse zu verstehen und zu integrieren. Und so hat der `Christliche Hopizverein im Wuppertaler Westen e.V.´ für den 21. Mai 2015 die Autorin Sabine Bode zu einer Lesung eingeladen. Frau Bode hat das Thema `Kriegskinder´, bzw. `Kriegsenkel´ in einigen Büchern in Deutschland publiziert und ist sicherlich eine interessante Referentin durch viele Erfahrungen aus Interviews mit Betroffenen. Wenn wir sie schon mal hier in unserem kleinen Stadtteil haben, sollte man sie sich sicherlich nicht entgehen lassen. Die Veranstaltung ist um 19 Uhr im Gemeindezentrum Gräfratherstr.15 und kostet 6 Euro Eintritt, Schüler und Studenten 4 Euro.

Was dürfen wir uns glücklich nennen, daß wir nur noch sekundär von dieser schrecklichen Zeit betroffen sind. Welch ein Segen, in dieser Zeit zu leben!


Mittwoch, den 10. Dezember 2014
Zu meinen Schülern gehören auch Ärzte. Oft sprachen wir miteinander, wie wichtig ihre Wortwahl bei der Begegnung und Begleitung ihrer Patienten ist. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die helfen eine gute Verarbeitung der Dinge zu ermöglichen. So empfehle ich immer, bei Menschen, die in irgendeiner Art verletzt wurden, spontan den Schutzengel zu erwähnen, der einen in der Situation doch auch begleitet hat. Eine Ärztin erzählte mir von der wirklich starken Wirkung dieses Satzes auf ihre Patienten. Es würde so einen großen Unterschied machen, ob sie den Patienten mit der Bemerkung begrüßt `Oh, was haben Sie denn da angestellt (oder ähnlich)´zu `Meine Güte, da haben Sie aber alle Schutzengel an Ihrer Seite gehabt´. Schon wenn ich es hier wieder aufschreibe, kann man sich gut die unterschiedlichen Gesichter der Patienten vorstellen. Dankbar hat die Ärztin diesen Satz zu ihrem täglichen Sprachgebrauch gemacht. Dankbar bin ich für sooo kluge Schülerin! Hier hat die Psychosynthese-Arbeit einen guten Ort gefunden.


Mittwoch, den 3. Dezember 2014
Zweieinhalb Jahre ist die dritte Psychosynthese-Ausbildungsgruppe hier ihren lebendigen, lustigen, tiefgründigen, wissenschaftlichen, liebenden, wissenden, verantwortlichen... Weg gegangen. Am letzten Wochenende haben alle 12 Teilnehmerinnen einen gemeinsamen Abschluß erlebt. Es war eine großartige Zeit und ich bin auf diese Ausbildungsklasse wieder besonders stolz. Und da die Teilnehmerinnen über ganz Deutschland verteilt sind, lohnt immer ein Anruf in meinem Institut, ob Sie eine Absolventin für die Arbeit mit der Psychosynthese bei Ihnen vor Ort vorfinden können. Gerne gebe ich Ihnen hierzu Auskunft. Hier sind wirkliche Psychosynthese-Fachfrauen entstanden, die das Gelernte in ihre therapeutische Arbeit integrieren. Ich bin stolz auf diese neuen Kolleginnen!

Unter * Gruppen * Supervisionsgruppe * auf dieser Internetseite haben wir auch die nächsten Supervisionstermine festgelegt, die für alle Psychosynthese-Therapeuten zum kollegialen Austausch und zur Weiterbildung offen sind.

Wir sehen uns!


Freitag, 14. November 2014

In den letzten Tagen begegnet mir in der therapeutischen Arbeit mit meinen Patienten immer wieder das Thema `Kriegstraumatisierung der Elterngeneration´und ich möchte hierzu zwei informative Hinweise geben. Unter

http://www.deutschlandradiokultur.de/verflucht-bis-ins-vierte-glied.1124.de.html?dram:article_id=263977

findet man das Skript zur Radiosendung `Verflucht bis ins vierte Glied´. (Lieber Ludwig, habe Dank für den Hinweis!) Der Text beschäftigt sich mit den Auswirkungen auf die Folgegenerationen bei Kriegsgeschehen. Das Thema sollte einen auch ermutigen, die eigene Familiengeschichte zu dieser Zeit zu erfragen. Man entdeckt sehr häufig erstaunliche, ja sogar erschreckende Parallelen. Im Artikel sind auch die Bücher von Sabine Bode genannt, die sich in Deutschland besonders diesem Thema angenommen hat.

Dann möchte ich noch die sehr gute Internetseite zu diesem Thema empfehlen:

www.alterundtrauma.de

Hier kann man sich sehr gut zum Thema einlesen, auch zur Begleitung der eigenen Eltern. Wenn wir Eltern haben, die älter als 7o Jahre sind, gehören sie fast immer irgendwie zu den Betroffenen!

Die Psychosynthese beschäftigt sich auch mit diesem Thema und stellt, im Rahmen der therapeutischen Arbeit, die Angst, den Schrecken, die Not, aber auch die Schuld an den richtige biografischen Platz. Denn es gibt die Auflösung der schon in der Bibel erwähnten Generationenschuld. Und wie sagte da mein Kollege und Freund Georg Henkel so schön: Da arbeiten wir mit!

Genießt die herbstlichen Tage!


Donnerstag, 30. Oktober 2014
Zu diesem Institut, zu mir gehörte immer auch mein Hund, den eigentlich alle, die mit uns Kontakt hatten, auch kannten. Nun ist Buster, vor ein paar Tagen, im hohen Alter von fast 16 Jahren hier, ganz friedlich in seinem Körbchen, in unserer Anwesenheit gestorben. Ich würde an dieser Stelle nicht so etwas Privates erzählen, wenn seine Art des Gehens nicht vielleicht auch lehrreich für alle anderen Lösungsprozesse wäre. Mit einem großen Frieden hat er einige Tage vorher aufgehört zu fressen und zu trinken. Ganz still, ohne Schmerz, ohne Aufregung hat er sich allmählich von uns verabschiedet. Buster hatte in mich ein großes Vertrauen, daß wir mit Respekt diesen letzten Weg noch gemeinsam gut gehen werden. Dieses Sich-Anvertrauen, dieses tiefe Wissen um den richtigen Weg, hat mich ruhig und dankbar die Dinge tun lassen, die es da noch zu tun gab. Es wurde dann Zeit sein Herrchen zu rufen, um sich auch hier zu verabschieden. Und während wir ihm von den schönen gemeinsamen Pyrenäenwanderungen aus vergangenen Zeiten erzählten, ist er in die andere Welt hinübergegangen. Zwischen uns war er ganz geborgen; zwischen uns war es ganz versöhnlich. Mich trösten und tragen die Bilder von der Tiefe seines Anvertrauen und dem Finden des rechten Weges. Ja, er fehlt!!! Aber er hat über seinen Tod hinaus Bilder der Liebe und des Vertrauens in mir beseelt, und diese sind ganz lebendig!


Dienstag, 30. September 2014

Die Herbstferien stehen hier vor der Tür! Ich freue mich darauf, denn damit beginnt die Zeit wieder des Lesens, Schmökerns und einfach mal nur auf dem Sofa liegen. Ich finde diese Monate des Herbstes gerade besonders schön, da es abends noch nicht schon mittags dunkel ist und ich am Spätnachmittag genug Zeit habe ein bißchen im Wald das goldene Licht zu genießen. Werde ich noch einen Herbst von meinem treuen Hund Buster begleitet? Wahrscheinlich nicht, denn mit 15 Jahren und 8 Monaten hat er wirklich ein biblisches Alter. So genießen wir diese, unsere Zeit mit besonderer Tiefe!
Heute möchte ich aber auch wieder einladen zu meiner Psychosynthese-Jahresgruppe, die am Dienstag, den 28. Oktober beginnt. Sie stellt in einem Jahresprogramm mit 1o Gruppensitzungen die Grundelemente der Psychosynthese vor und ist ein sehr schöne Einführung für die persönliche Arbeit. Genaueres findet man auf dieser Internetseite. Ich freue mich auf tolle Entwicklungsprozesse, die immer in diesem Kreise gut zu beobachten sind.
Goldene Licht - wir wandern drin - wenn wir nur wollen!


Dienstag, 2. September 2014

Was erzählt mir heute eine Teilnehmerin aus der Psychosynthese-Ausbildungsgruppe? Prof. Hartmut Rosa schreibt an einem neuen Buch! Herrlich!!! Nur her damit! Unter *** http:www.zeit.de/2014/34/hartmut-rosa-ich-gefuehl*** gibt er ein sehr interessantes Interview dazu. Zum Thema hat das Buch das Resonanz-Prinzip in der menschlichen Begegnung und wie wir uns nur in der Resonanz wirklich wahrgenommen und gesehen fühlen. Und wie leider die neuen Medien und damit das neue interpersonelle Kommunikationsverhalten keine Resonanz mehr herstellen kann. Manno, nehmt endlich die Stöpsel aus den Ohren und setzt diese dämlichen Osterhosen-Kopfhörer ab.


Donnerstag, 28. August 2014

Und dann sind die Ferien auch schon wieder vorbei! In meinem Garten wird das Licht milder und ich wandere mit meinem Hund in der Früh an der Lichtgrenze entlang. Wir lieben diese Zeit und freuen uns am kühlen Morgen.
Für heute der Hinweis, daß der Film SPEED im WDR-Fernsehen um 23.15 gesendet wird. Ich empfehle ihn immer wieder, da er einen wirksam nachdenklich macht. Wir sehen uns also heute abend auf der Couch!


Donnerstag, 3. Juli 2014

Und morgen beginnen die Sommerferien! Gerade mit den genau passenden Temperaturen in meinem Garten. Wir freuen uns jeden Tag an wachsenden Verkäufen unseres Buches und den sehr erfreulichen Rückmeldungen der Leser. Das ermutigt uns in den Ferien sich allmählich auf unser nächstes Projekt einzuschwingen: Einem Handbuch mit Übungen zur Dis-Identifikation! Diese sind die Grundlage einer jeden wirksamen Psychosynthese-Arbeit und öffnen so herrlich den inneren Raum des eigenen Wahrnehmungsgefängnisses. Wie sagte Viktor Frankl so schön: Ich kann mir doch von mir selbst nicht alles gefallen lassen!

Ab in die Ferien!
Neue Perspektiven gewinnen!


Dienstag, 3. Juni 2014
Es ist geschafft!
Unser Buch ist auf dem Markt!
Endlich!
Wir freuen uns und trinken Sekt!
Es heißt

Psychosynthese
Systematisch-Integrativ!

Tredition-Verlag = 12.00 Euro.

Wir, Georg Henkel und ich sind super gespannt darauf, wie es beim Leser ankommen wird.

Dieses Buch ist eine Einführung in die Arbeit und die Prinzipien der Psychosynthese. In einem ersten Teil wird, in Analogie zur Lebensgeschichte von Roberto Assagioli, die innere Ausrichtung dieser Psychologie dargestellt. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Struktur-Modell, dem Ei-Diagramm der Psychosynthese und den ersten therapeutischen Ableitungen im tieferen Verständnis um dieses Wissen. Und im letzten Teil des Buches wird die Systematisch-Integrative Psychosynthese vorgestellt mit ihrer klaren Struktur im Vorgehen bei der therapeutischen Arbeit. Wer die Psychosynthese in ihrem inneren Aufbau verstehen möchte, erhält in diesem Buch eine einprägsame Landkarte in der Komplexität der vielfältigen psychosynthetischen Übungen und Vorgehensweisen.

Wir würden uns über eine Rückmeldung vom Leser freuen und sie gerne in weitere Bücher einfließen lassen. Es ist jetzt geplant, Arbeitsbücher zu konzipieren, die die einzelnen Schritte in der psychosynthetischen Arbeit behandeln. Wir beginnen damit jetzt und freuen uns auf die gemeinsame Arbeit.

Zum Glück haben sich noch neue Interessierte in unserer Psychosynthese-Akademie eingefunden, so daß man auf weitere Ergebnisse gespannt sein kann.

Neugierig geworden? Für uns wäre eine Bestellung direkt beim Verlag am erfreulichsten! Innerhalb weniger Tage wird es einem ohne Mehrkosten nach Hause geliefert.

Hier kann man es bestellen:
*** https://tredition.de/publish-books/?books/ID39184/Psychosynthese---Systematisch-Integrativ ***
Bis bald!


Montag, 7. April 2014

Sorry, sorry,... gerade kann ich mein Tagebuch nicht in gewohnter Manier pflegen, da ich einen schönen neuen Laptop habe, aber auf ihm noch nicht vertraut bin mit meinem Dreamweaver. Da muß die Fachfrau dran! Ich hoffe, ich kriege es vor den Osterferien noch hin. Ansonsten später. Obwohl es viele schöne, neue Dinge zu berichten gibt: Also hier dann nur ganz kurz das Aktuellste! Die neuen Ausbildungsgruppen haben alle begonnen und in beiden sind noch 2 Plätze frei. Ein Einstieg in die Psychosynthese und auch in die Entspannungspädagogik ist bis zu den Sommerferien möglich. Und dann arbeiten Georg Henkel und ich mit Hochdruck an der Erscheinung des Buches: Psychosynthese - der systematisch-integrative Ansatz. Das wird auf jeden Fall noch vor den Ferien fertig werden. Also: auch wenn es im Tagebuch manchmal so aussieht, als würde nix Erzählwürdiges passieren, hinter den Kulissen wird kräftig gearbeitet!
Wir sehen uns!


Mittwoch, 19. März 2014
Gerade arbeite ich wieder mit einigen meiner Klienten sehr intensiv mit der Methode von Byron Katie "The Work". Wie auch schon im vergangenen Jahr beschrieben kann man mit dieser Hilfe sehr schön lernen, seine Projektionen auf jemanden oder etwas zurückzunehmen. Byron formuliert es unter anderem auch so: Wer bin ich, ohne meine Geschichten? Für jeden, der raus möchte aus innerer und äußerer Armut, der möge sich mit "The Work" beschäftigen. Und er kann es auch dieses Jahr wieder live mit Byron in Köln tun. Sie wird am 16. Juli ab 18 Uhr für 3 Stunden ihre Zeit mit uns teilen. Ich finde es sehr wichtig, sie einmal persönlich erlebt zu haben, denn es gibt kaum einen Menschen, der so das Leben annehmend unterwegs ist, wie Byron. Ihre Haltung ist da sehr heilsam radikal. Hier der link: http://www.thework.com/events.php?eid=1000105#1000105 Beim letzten Mal war die Veranstaltung, zu der man keine Karten reservieren kann, ausverkauft. Also: Pünktliches Erscheinen! Wir sehen uns!


Mittwoch, 12. März 2014

Ich werde oft nach dem Begriff "Weisheit" gefragt und habe mich auch ausführlicher damit beschäftigt. Es gibt in Berlin zwei Wissenschaftler, die interdisziplinär untersucht haben, was wir Menschen denn so mit Weisheit bezeichnen. Hier sind ihre Kriterien:

         - Perspektivwechsel
         - Empathiefähigkeit
         - Emotionswahrnehmung und Emotionsakzeptanz
         - Serenität (emotionale Ausgeglichenheit und Humor)
         - Fakten und Problemlösungswissen
         - Kontextualität (verschiedene Prioritäten in verschiedenen...         
         ...Lebensphasen)
         - Werte-Relativismus (versus Rigidität)
         - Nachhaltigkeitsorientierung bzgl. der Emotionen
         - Ungewissheitstoleranz
         - Selbstdistanz und Anspruchsrelativität

Sie sind nachzulesen in ihrem Buch Weisheitskompetenzen und Weisheitstherapie von Kai Baumann und Michael Linden, Pabst: Lengerich 2008.

Ich erwähne es hier, weil wir zu jedem dieser Konstrukte sehr praktikable und erprobte Übungen in unserem Methodenkoffer der Psychosynthese haben. Für mich ist die Psychosynthese schon seit langem einer der effektivsten Wege, um in die persönliche Reife zu wachsen. Vorausgesetzt, sie wird mit Klugheit und Wissen praktiziert und nicht nur zum oberflächlichen Selbstmanagement benutzt.

Im April beginnt im Institut für Psychosynthese die nächste Ausbildungsgruppe.


Mittwoch, 15. Januar 2014

Super! Und wieder hat heute ein Schüler aus meiner Psychosynthese-Ausbildung seine Heilpraktiker-Prüfung mit Bravour bestanden! Meinen herzlichen Glückwunsch an Alex!


Montag, 13. Januar 2014

Und da ist das neue Jahr mit Kraft. Hier in meiner Praxis und in meinem Institut ist nun alles wieder in einer guten Betriebsamkeit angekommen. Ich arbeite fleißig an meinen Texten und in ein paar Monaten wird ein kleines Buch gemeinsam mit Georg Henkel erscheinen. Es trägt z. Zt. noch den Arbeitstitel: Was ist Psychosynthese? Hier möchte ich meinen systematisch-integrativen Ansatz in der PS vorstellen! Meine Schüler warten schon auf diese Verschriftlichung. Ich auch! Das Schreiben macht sehr viel Spaß und schafft auch für mich noch einmal eine gute begriffliche Klarheit. Gut, daß es Winter ist! Da kann die Frau in Ruhe in ihrem Studierzimmerchen sitzen. Ich werde die Leser meines Tagebuches zu diesem Thema auf dem Laufenden halten.

Noch eine kleine Erzählung aus der Praxis. Manche glücklichen Momente mit den Patienten muß man einfach mit der Welt teilen! Sie bilden so eine schöne Spur, in der vielleicht andere auch wandeln möchte. Am Ende einer therapeutischen Sitzung, nach einem guten Stück erlösender Arbeit, sagte die Patientin: Ich bin der Jackpot und der will ich auch sein!

In diesem Sinne für heute: Sei ein Jackpot!


Sonntag, 22. Dezember 2013

Ich freue mich!
Die neue happinez 1/2014 hat eine Meditationsübung von mir abgedruckt!
Sie steht für Euch, schöner auf Papier gesetzt unter
http://www.urselneef.de/Psychosynthese/Eigene_Artikel.html
und heißt: Die Stille
Ich höre immer wieder von ihrer wohltuenden Wirkung.


Montag, 16. Dezember 2013
Was für eine Freude bei der letzten Veranstaltung in diesem Jahr in meinem Hause so viele Interessierte begrüßt haben zu können. Es waren ehemalige Klienten und Teilnehmer meiner Seminare, aber auch Menschen mit mir unbekannte, neue Gesichter, die manch weiten Weg auf sich genommen haben. Vielen Dank für diese Art von Wertschätzung meiner Arbeit.

An diesem Stille-Abend haben wir die Stunden dunkel sein lassen. Wir haben nicht mit Texten von Eckhart Tolle gearbeitet, sondern der tiefen Symbolik der Weihnachtsgeschichte nachgeforscht. Sie erzählt immer wieder auf so eindrückliche Weise, was es braucht, um eine wirkliche Transformation in unserem Bewußtsein zu machen. Das ist kein Spaziergang, sondern da rüttelt etwas an den Grundfesten unseres Lebens. Mich hat dieses Mal in der Geschichte der Archetyp "Maria" besonders angesprochen. Sie steht für das Aufgeben des Egos, was oft ringt und tobt im Überschreiten einer neuen Entwicklungstufe. Maria sagt im tiefen Vertrauen: "Es geschehe, was Du gesagt hast!" Wie geborgen muß man sein, um sich so anvertrauen zu können! Und so wurde es doch wieder ein Eckhart Tolle-Abend mit der Fülle des JETZT.

Und dann danke ich Björn für seine kluge Anmerkung, die er von einer weisen Frau hat und mit uns teilte. Sie sagte: Wir können uns immer entscheiden. Gehen wir mit unserer Angst oder gehen wir mit unserer Liebe.

Ok, laß uns mit unserer Liebe gehen!


Freitag, 29. November 2013

Seit Tagen beschäftige ich mich schon mit dem Film "Speed" von Florian Opitz. Er erforscht die Frage, warum wir eigentlich alle immer weniger Zeit haben und uns so getrieben fühlen. Er sucht dabei Antworten bei den verschiedenen Experten und führt hier sehr berührende Dialoge. Man muß sich entscheiden für das einfache Leben, die Fenster zur Komplexität wenigstens zeitweise schließen und wieder in die menschlichere Seite des Seins eintreten. Ich kann das hier nur sehr reduziert wieder geben; jedoch in der Hoffnung, daß sich möglichst viele Leute diesen Film zu Weihnachten schenken und im nächsten Jahr dann alles besser mit uns wird!!! Besonders gut hat mir das lange Interview mit Prof. Hartmut Rosa gefallen, einem Beschleunigungswissenschaftler. Wie erfrischend, endlich mal wieder einen intelligenten Menschen mit wirklichen Fachwissen reden zu hören. Mensch, davon gibt es viel zu wenige!


Freitag, 22. November 2013

Ich möchte heute meinem Tagebuch eine schöne Geschichte aus meiner Praxis zufügen. Eine Klientin erzählte mir diese, ihre Geschichte: Vor kurzen war der Onkel ihres Sohnes gestorben, zu dem die Klientin einen besonders inniglichen Kontakt hatte. In circa 500 km Entfernung sollte er nun im Kreise der Familie beerdigt werden. Die Klientin war aber nach der Trennung vom Vater ihres Sohnes in der Familie nicht mehr willkommen. Als sie nach Erhalt der Todesanzeige ihren Wunsch zu kommen formulierte, reagierte man verhalten in der Verwandtschaft. Aber ihr war es wichtig, sich vom sie immer unterstützenden Onkel zu verabschieden und so fuhr sie die große Entfernung zu seiner Beerdigung hin. Und nun zeigte sie ihre persönliche Reife! Sie spürte, daß sie von der Familie auch bei der Bestattung nicht erwünscht war. Diese formulierten es in Ausreden, aber die Klienten verstand sehr deutlich die Botschaft. Sie ist dann erst nach der Bestattung zum Grab ihres Onkels gegangen und hat dort mit ihm noch viele Stunden "verbracht". Sie sagte, es wäre eine sehr intensive Zeit für sie gewesen, wo sie auch mit dem Onkel und der Geschichte in dieser Familie viel hätte betrauern und klären können. Sie war dankbar, dass sie auf diese Weise, ohne Störung und Rücksichtsnahme auf die Familie, ihren ganz individuellen Abschied vom Onkel und diesen Lebensabschnitt nehmen konnte. In ihr gab es keinen Zorn der verwehrenden Familie gegenüber. Eher hatte sie das Gefühl, dass der Onkel durch dieses Arrangement noch einmal für sie sorgte.

Ja, so kann es sein, wenn man die Liebe des Höheren Selbst in sein Leben integriert.

Liebe C., vielen Dank das ich diese Geschichte hier erzählen durfte. Sie ist sicher auch für andere Menschen wichtig und sollte den Weg aus den sonst geschlossenen Türen meines Therapieraumes machen.


Freitag, 18. Oktober 2013

Heute habe ich eine schöne Stille-Übung in meine Rubrik "Artikel und Aufsätze" eingestellt. Sie ist entstanden aus der Beschäftigung mit einem Text von Eckhart Tolle. Er inspiriert mich immer wieder zu kleinen Übungen, die sich ganz unmittelbar in den Alltag integrieren lassen.

Wer sind wir ohne unsere Geschichten im Kopf?


Donnerstag, 5. September 2013
neu"neu"neu"
Bildungsschecks können jetzt bis zu 2000,00 Euro beantragt werden.
Klären Sie Ihre Bezugsberechtigung ab!
neu"neu"neu".

Und alle anderen Neuigkeiten in meiner Newsletter-Rubrik!



Dienstag, 4. Juni 2013 = endlich 20° in meinem Garten!

Unerwartete Neuigkeiten: Mein Vortrag auf dem Psychosynthese-Forum in Köln 2013 mit dem Titel: Die Liebesziehung ... auf der Suche nach dem verlorenen Selbst :ist durch einen glücklichen Umstand aufgenommen worden und er liegt jetzt bei mir als CD vor. Wer die Hörversion gerne erwerben möchte, schickt mir bitte eine mail. Sie kostet incl. Porto 11,oo Euro.

Wie schön, daß so jetzt noch mehr Menschen etwas über die Begingungen des Glücks in der Liebe erfahren.


Sonntag, 2. Juni 2013 = 10° in meinem Garten?!
Ich habe gerade Einladungen für die Supervisionsgruppe am 3o. 6. herausgeschickt. Diese Gruppe ist für Psychosynthese-Profis gedacht, die sich mit anderen Profis austauschen, lernen und entwickeln möchten. Es wird wie immer ein erfahrungsreicher Tag werden, da wirklich praktizierende Psychosynthetiker ihr Wissen gemeinsam teilen werden. Klasse! Unter `Gruppen´ findet man eine genauere Beschreibung hier auf dieser Internetseite! Das Angebot richtet sich auch an Menschen, die aus einem anderen Ausbildungsinstitut kommen oder sich noch auf anderen Wegen intensiv mit der Psychosynthese auseinander gesetzt haben.

Ich freue mich schon riesig drauf!
Ich hoffe auf eine Forums-Stimmung!


Freitag, 31. Mai 2013

Und wieder hat mich ein Buch herrlich inspiriert: Meike Winnemuth: Das große Los! Was für ein schöner Titel! Ach, könnte ich doch auch nur so mit Sprache spielen!!! Die Autorin hat bei Jauch 500.000 Euro gewonnen und dann beschlossen, ein Jahr je einen Monat eine große Stadt auf der Erde zu besuchen. Und so tingelt sie quer über die ganze Erde und läßt sich auf die unterschiedlichsten Städte und ihre Reaktion auf das neue Umfeld ein. Sie könnte eine Psychosynthetikerin sein, in der Art, wie sie sich von den unterschiedlichsten Seiten erlebt und geduldig betrachtet. Diese Reise vertieft ihr Verständnis von dem, was wirklich wichtig für sie ist und ich glaube, sie zieht daraus auch nachhaltige Konsequenzen. Da es auch noch lustig geschrieben ist, ist es ein herrliches Buch für die Sommerterrasse und die kleinen und großen Reisen des Lebens.

Viel Spaß beim Lesen oder auch Vorlesen!


Montag, 6. Mai 2013

Mit einem herzlichen Gruß über die Berge hin zum Psychosynthese-Haus Allgäu Bodensee und noch ein Stückchen weiter zu Elke Gut in die Schweiz habe ich heute einen sehr wichtigen Artikel in meine Rubrik `Artikel und Aufsätze´ auf diese Internetseite einstellen dürfen. Vielen Dank, liebe Kollegen! Dr. Piero Ferrucci hat einen sehr aktuellen und interessanten Aufsatz über die Wirksamkeit der Psychosynthese im Lichte der neurobiologischen Forschung geschrieben, den man sich jetzt an genannter Stelle herunterladen kann. Noch nie war die Psychosynthese so wissenschaftlich wie heute!!!


Samstag, 20. April 2013

Ach ja, wieder hat ein sehr gutes Buch zu mir gefunden. Meine Schülerin Alexandra Stadel, Bergisch Gladbach, Mitglied der 3. Ausbildungsgruppe, hat es mit gebracht.

Christine Ann Lawson
Borderline-Mütter und ihre Kinder
ISBN 978-3-89806-256-5

Es schildert sehr anschaulich die Begegnungsstruktur mit einem Menschen, dessen Wahrnehmungssystem durch die Borderline-Erkrankung schwer gestört ist. Es ist hier im Speziellen für die erwachsenen Kinder dieser Mütter geschrieben, die wir dann ja auch als Patienten in der therapeutischen Arbeit wiederfinden. Aber das Buch ist auch sehr gut zu lesen, wenn der Partner an dieser Störung leidet und man selbst damit natürlich auch. Mir hat es z. B. neurowissenschaftlich bestätigt, was ich schon lange vermutet habe. Die Gedächnisleistung ist beim Borderline-Erkrankten durch den hohen Stress-Spiegel erheblich beeinträchtigt, und so kann er weder das Gute einer Erfahrung abspeichern, noch gemachte Verabredungen oder auch Absprachen. Das ist sehr anstrengend und, wenn es keine therapeutische Begegnung ist, auch aussichtlos.

Und immer wieder ruft der Boderliner (bitte erlaubt mir hier ihn vereinfacht einmal so zu nennen) an der Schwelle seines Irrgarten: "Komm herein! Komm herein! Ich möchte mit Dir meine Verrücktheit teilen!" Und wehe, wir setzen den Fuß über die Schwelle!!!

Wie schön ist es, aufmerksame SchülerInnen zu haben, die auch die Lehrerin mit Gutem füttern.
Danke!


Montag, 8. April 2013

Ich muß Euch auf ein Buch aufmerksam machen!!! Dr.Georg Henkel, ein Teilnehmer aus meiner Psychosynthese-Ausbildung, hat seine Abschlussarbeit in einem wunderbaren Buch inklusive Kartenspiel umgesetzt. 

Es heißt: 
    
*Den inneren Narren entdecken: lebensfroh – kreativ – spirituell*   
  

und kostet 29,80 Euro. Es ist im Buchhandel oder beim Verlag www.gesundheitspflege.de unter der ISBN 9783932161810 zu beziehen.

Den Narren in uns zu entdecken kann so hilfreich sein! Er vertritt die Position jenseits aller Konvention und bringt so Impulse in unser Leben, die uns aus der vorhandenen Denkschleife herauskatapultieren. Das Buch lässt diesen Teil in uns erwachen, und das lustig-freche Karten-Set gibt dann den kräftigen Schubs, den es manchmal im Leben braucht, um eine weitere Bewusstseinsstufe zu erreichen.

Georg hat das Buch auf dem 6. Kölner Psychosynthese-Forum im März dieses Jahres vorgestellt und es wurde begeistert aufgenommen.

Viel Spaß beim närrischen Bewußtseinserweiterung!


Samstag, 6. April 2013

Der aktuelle Newsletter mit dem Angeboten für die nächsten Monate habe ich heute auf meine Internetseite eingestellt. Da, wo man auch den Klick zum Tagebuch gefunden hat, eins tiefer, steht jetzt alles Neue aus dem Institut. Ich hoffe, es ist spannend.


Dienstag, 26. März 2013

Heute muß ich mal ein bißchen Reklame machen für die tolle Show eines Hypnotiseurs. Andreas Ahnfeldt, mit Künstlername Aaron, gibt zur Zeit im Ecetera in Bochum, einem Variete-Theater, eine Hypnose-Show. Was er da mit Freiwilligen aus dem Publikum auf der Bühne veranstaltet, hat mich tief berührt. Es wirft viele Fragen auf, was eigentlich Bewußtsein ist und was für unentdeckte Räume es in jedem von uns noch zu finden gibt. Man kann schwer das Erlebte wiedergeben, da es einfach unglaublich ist und einen wirklich staunend zurück läßt.

Seine Show geht weit über die übliche Dinge der Tiefen-Entspannung hinaus, die so gerne als therapeutische Hypnose verkauft wird. Wer Lust hat, ihn mit seinem Programm noch kennen zu lernen, kann weitere Kontaktdaten auf seiner Internetseite www.aaron-Hypnose-Institut.de finden. Oder auch bei youtube!

Wahnsinn!


Montag, 18. März 2013

Whow, ich glaube wir sind alle noch ganz beseelt vom 6. Psychosynthese-Forum in Köln am vergangenen Wochenende. Was war es für eine schöne und inspiriende Zeit mit den `Psychosynthese-Menschen´!

Ich möchte mich noch einmal für die vielen guten, stärkenden Worte nach meinem Vortrag bedanken. Sie haben mir sehr, sehr gut getan und trage mich noch jetzt. Es tut einfach gut, am richtigen Platz zu sein und durch Euch dieses auch gespiegelt zu bekommen.

Vielen Dank!

Und nun hoffe ich, daß alle Interessierte meinen Vortrag auch auf dieser Internetseite finden. Er steht unter `Artikel und Aufsätze´. Ich habe ihn zur Zeit an erster Stelle eingetragen. Die Übung `Der lichte Raum´aus meinem Workshop könnt Ihr bald bei mir als CD bekommen. Ich werde jetzt noch einmal Vollgas geben, daß sie endlich erscheint.

Nun wünsche ich uns allen, daß der Inhalt meines Vortrags zu gefühlter Lebenspraxis wird. Dann werden wir uns wirklich berühren! Und wir werden uns erkennen!

In the light of Love
we are whole
In the light of Love
we are home
In the light of Love
we heal and sing

Bis bald!


Dienstag, 5. Februar 2013

Meine Abende begleitet gerade das Buch

Robin Sharma
Die geheimen Briefe des Mönchs, der seinen Ferrari verkaufte
Pattloch-Verlag

Es erzählt die Geschichte eines Mannes, der über die einseitige berufliche Identifikation den Anschluß an die sonstigen Schätzen seines Lebens verloren hat. Er wird von einem Onkel auf eine Reise geschickt, um das wieder zu entdecken, was uns im Leben wirklich trägt.

Dieses Buch ist ein ideales Geschenk für Männer in der gleichen Ausgangssituation. Und es schickt sie hoffentlich genauso auf die Reise, wie den Protagonisten. Man darf es ihnen aber nur bedingslos schenken! Es braucht die Freiheit der Wahl, um den rechten Weg zu finden! Das zu können, ist dann die Aufgabe des Schenkers/In!


Samstag, 2. Februar 2013

Es wird wieder eine neue Entspannungspädagogen-Ausbildung im April beginnen. Nähere Informationen

http://www.urselneef.de/Psychosynthese/Ausbildung_in_Entspannungspadagogik.html

hier auf meiner Internetseite.
Es ist immer wieder ein guter Einstieg in den Weg der Bewußtseinsentwicklung.


Freitag, 1. Februar 2013
Mein Gott, es ist später als wir denken!

Der erste Monat des Jahres ist geknackt. Auch von mir an dieser Stelle der Hinweis, daß vom 15. bis 17. März 2013 wieder das Kölner Psychosynthese-Forum veranstaltet wird. Unter

http://www.psychosynthese.de/aktuelles-veranstaltungen.html

kann man alles ganz genau erfahren.
Thema: Beziehung im Wandel - Vom Ego zum Selbst

Meine Schülerin Marion Waltenberger ..."Meine Macken"... und mein Schüler Georg Henkel ..."Der göttliche Joker! Meinem inneren Narren auf der Spur"... werden mit zwei Workshops vertreten sein und auch ich werde einen Vortrag halten ..."Die Liebesbeziehung! Auf der Suche nach dem verlorenen Selbst"... und einen Workshop geben ..."Wenn es gelingen soll! Über die Grundirrtümer der Liebe"...

Die vergangenen Veranstaltungen waren immer sehr inspirierend und so hoffe ich, wieder vielen Psychosynthese-Menschen dort begegnen zu können. Meldet Euch jetzt an, dann können wir besser planen!!!


Montag, 21. Januar 2013

Und dann kommt die Liebe mal wieder per Post ins Haus: Zum Abschluß der ersten zweijährigen Psychosynthese-Ausbildungsgruppe hat jedes Gruppenmitglied dem Anderen ein kleines Päckchen mit Zetteln gepackt, auf denen notiert ist, was die Schreibende an der Beschenkten so wertschätzt. Ich kenne die Übung schon sehr lange und bin immer wieder berührt, wie tiefgreifend die Worte einen bewegen und stärken. Und dann hat sich die Gruppe heimlich in den folgenden Tagen noch einmal zusammengefunden und so ein kleines Päckchen auch für mich erstellt. Heute kam es zu mir per Post. Wie gut es tut, die kraftvollen Worte der Teilnehmerinnen auch in mein Herz einzulassen und sich zu erfreuen, an dem langen Weg, den wir gemeinsam gegangen sind. Vielen Dank an Euch. Ich bin so dankbar, daß Ihr meine Schülerinnen ward. Ich bin mächtig stolz auf Euch!!!


Montag, 7. Januar 2013
Gerade bin ich in der Vorbereitung auf das nächste Wochenendseminar in meiner 3. Ausbildungsgruppe in Psychosynthese. Wir beginnen jetzt mit der Inneren Kind-Arbeit. Hierzu habe ich ein schönes Zitat gefunden, daß ich gerne mit allen meinen Lesern und Schülern teilen möchte. Es stammt aus dem Buch EIN KURS IN WUNDERN. Hier heißt es:

...Liebe ist nicht abhängig von der Zeit, sondern von der Aufnahmebereitschaft... . Alle Liebe, die Du erfahren hast, ist noch in Dir und wartet nur darauf, in Dein Herz eingelassen zu werden. Jetzt könntest Du sie einlassen ... !

Da könnte es ja vielleicht in mir einen ganzen Stau an `zu mir praktizierter Liebe´ geben, wo es sich doch wahrscheinlich lohnen würde, die Schleusen zu öffnen. Wer bin ich, die mir geschenkte Liebe nicht anzunehmen? Wer bin ich, wenn überwiegend der Mangel in mir nachklingt?


Dienstag, Neujahr 2013

Goldenen Segens-Staub puste ich für Euch in das neue Jahr 2013!
In der Hoffnung, daß Ihr alle auf seinen Spuren wandeln werdet.
Findet den guten Weg.
Und entscheidet Euch für ihn.
Und: Es ist eine Entscheidung!

Ein bißchen vom goldenem Staub konnte ich gestern abend noch im Kino einsammeln. Ich habe `Life of Pi´gesehen und habe mich verzaubern lassen. Und ich werde mir den Film noch einmal anschauen. Es ist eine mythologische Geschichte über die Suche nach dem, was hinter unserer Weltwahrnehmung steht. Die Suche, nach der Aufhebung der Polarität. Himmel und Erde verschmilzen dann und ich schwebe im zeitlosen Raum. Aber ich muß diese Momente dem Leben abgewinnen, insbesondere im Ringen mit meinen eigenen Teilpersönlichkeiten. Dem Destruktiven, dem Leidenden, aber auch dem Umsorgend=Kleinhaltenden... . Dann kann ich die Begegnung mit dem Tiger wagen, die Begegnung mit dem aufhebenden SEIN. Den Tiger kümmert es nicht. Er wandert wieder in seinen Dschungel und wir führen fort, was wir so bürgerliches Leben nennen.

Schaut Euch den Film an! Schaut ihn Euch an unter dem Blickwinkel der Teilpersönlichkeiten. Laßt Euch berühren von der EINHEIT, wie immer sie auch genannt wird.


Dienstag, 18. Dez. 2012

Noch ein bißchen Endspurt und dann tritt hoffentlich die Ruhe in die heilige Tage zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Ich wandere mit meinem Hund Buster mal wieder ganz bewußt an der Sonnengrenze entlang, wartend, daß das Licht am Freitag wieder neu geboren wird. Ich möchte in diesem Zusammenhang noch einmal an den sehr interessanten Vortrag über die Bedeutung von Weihnachten von Thorwald Dethlefsen erinnern. Man findet ihn, mit ein bißchen Suchen, im Internet. Ich habe ihn gerade wieder meinen Schülern empfohlen und bekomme begeisterte Rückmeldungen. Ich finde auch, daß es nichts Intelligenteres über die heilige Weihe-Nacht-Zeit gibt, als dieser nun schon fast 3o Jahre alte Vortrag. Suchen Sie und erfreuen Sie sich am Finden!

Wer die Stille und den Inhalt dieses alten Vortrages gerne in meiner Stillegruppe erleben möchte, ist herzlich eingeladen, am morgigen Mittwoch in die letzte Veranstaltung meines Instiuts in diesem Jahr zu kommen.


Montag, 19. Nov. 2012

Welche Freude! Und wieder konnte wir mit einer neuen Psychosynthese-Ausbildungsgruppe beginnen! Elf Frauen und ein Mann haben sich auf die zweijährige gemeinsame Reise in die Welt der Psychosynthese begeben und machten in den ersten zwei Wochenenden schon mutige und entdeckungsreiche Schritte. Für mich, als Ausbilderin, ist es immer wieder beglückend, zu beobachten, wie sich mit diesen praxisnahen Methoden nach und nach die Türen zu einem in sich geborgenen Menschsein öffnen. Wenn man die Regelmäßigkeit dieser Bewegung erkennt, fühlt man sich getragen von einer noch größeren Energie als dem eigenen therapeutischen Handeln. Dabei erscheint mir immer wieder wichtig, den potentiellen Patienten in eine neue, innere Erlebensstruktur zu führen. Wie oft kommen Menschen in meine Praxis, die zwar die Hintergründe ihres Verhaltens VERSTANDEN haben, aber ihre Gefühle immer noch die alten, destruktiven sind! Psychosynthese nimmt die Wandlung der Gefühle in die eigene Verantwortlichkeit. Sie baut neue neurologische Muster auf.

Auch heute möchte ich zu dieser Tagebuchnotiz eine kleine Übung anbieten. Geben Sie Ihrem unreflektierten Gedankenstrom einen alternativen guten Satz: Alles Gute kommt zu mir! Sprechen Sie ihn innerlich den ganzen Tag immer wieder, vom Aufwachen bis zum Einschlafen. Und nehmen Sie diese Einstellung in Ihr Herz als Gefühl auf. Auch wenn Sie nicht immer wissen, was an dem aktuellen Geschehen in Ihrem Leben gerade das Gute sein soll, gehen Sie mit diesem Satz. Fühlen Sie diesen Satz! Mich erinnert das Gefühl an meine Geburtstage in der Kindheit: Alles heute nur für mich! Ist das toll!!!

Kennen Sie so ein Gefühl auch irgendwo her?


Samstag, 6. Okt. 2012

Ein Kerzen-Samstag! Ich hoffe, Sie haben ein gemütliches Nest an diesem dunklen, verregenten Tag.

Meine Schüler aus der Psychosynthese-Fortbildung haben mich gebeten, sie bei der Suche nach Probe-Klienten zu unterstützen. Wer also Interesse hat, ein paar Psychosynthese-Einzelstunden kostenlos oder zu einem geringen Preis von einem angehenden Psychosynthese-Coach zu dessen Übung zu erhalten, der möge sich bitte im Institut melden. Meine Schüler kommen aus ganz Deutschland, so daß sich auch eine Anfrage jenseits von Wuppertal lohnen würde. Aus rechtlichen Gründen kann ich keine Verantwortung für diese Begegnung übernehmen. Alle Beteiligten dieser Übungssitzungen stehen in einer eigenständigen Verantwortung dieser Begegnung. Es ist eine schöne Möglichkeit, die Psychosynthese kennen zu lernen.

Auch eine Form von Kerzenschein!


Donnerstag, 27. Sep. 2012

Jack Kornfied zitiert in seinen Büchern immer wieder sehr schöne Buddha-Weisheiten, die mich oft lange bewegend beschäftigen. Zur Zeit ist es folgender Spruch:

"Selbst wenn Ihr im gesamten grenzenlosen Universum sucht, so werdet Ihr kein einziges Wesen finden, dass Eure Liebe mehr verdient als die Person, die da sitzt - Ihr selbst."

Es korrespondiert mit einer Erfahrung, die eine Zuhörerin in einem meiner Vorträge vor einigen Tagen formulierte. Sie sagte nach einer Psychosynthese-Übung, daß sie wie süchtig sich ein Buch nach dem anderen kaufen würde, aber nicht zu sich, ihrem inneren Reichtum, und auch nicht zu ihrer Bedürftigkeit nach Selbstliebe hinschauen würde. Sie versucht außen etwas zu finden, was es nur innen zu finden gibt.

Und so setze ich mich also wieder übend auf den Stuhl, trete ein in die Stille und begegne meiner inneren Frau und ihrer Bedürftigkeit gerade so, wie es ist.


Samstag, 1. Sep. 2012
Es gibt einen neuen philosophischen Talk im Fernsehen, wo ich mir von der Art der Gesprächsführung berührende Impulse verspreche. David Precht, ein blitzgescheiter Buchautor und Philosoph lädt bewegende Größen zum Gespräch ein. Morgen, am Sonntag, den 2. Sept. 2012 beginnt er mit Gerald Hüther, den auch in der Psychosynthese-Szene sehr geschätzten Neurobiologen. Sie werden zum Thema *** Skandal Schule - macht Lernen dumm? *** diskutieren. Im ZDF um 23.30 Uhr. Wir sehen uns!

Heute beginnt kalendarisch der Herbst. Eine wunderbare Zeit der Reifung und des Vergehens.


Montag, 27. Aug. 2012
Eine Vorankündigung zur Terminplanung für den September: Am 18. September um 19 Uhr werde ich in Wuppertal-Ronsdorf, Erbschlöerstr. 4 einen Vortrag halten mir dem Thema: Psychosynthese: So werde ich Dirigent in meinem inneren Seelenorchester! Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Abend kostenlos. Für die Angaben über die Kosten übernehme ich aber keine Gewähr. Es erfordert keine Anmeldung.


Samstag, 25. Aug. 2012
Achtung: Hier kommt der Reklameblock dieser Internetseite!!! Gerade hat mir der Briefträger die neue Happinez (Zeitschrift) in den Briefkasten geworfen. In ihr ist ein schönes Interview mit Jack Kornfield. Er wird nach einer Übung gefragt, die einem hilft, auch bei größtem Stress herunterzufahren. Man solle seine rechte Hand auf seinen Herzraum legen und dann an etwas denken, was man wirklich liebt. Mir hat die Übung sehr gut gefallen und wie immer möchte ich meine tiefe Wertschätzung für diesen Mann und seine Bücher aussprechen. Seine Worte haben mich in Krisensituation schon manchesmal wieder gut mit dem großen Sein verbunden. Besonders gefällt mir, daß er sich, bei all seiner Weisheit, doch in diesem oft nicht so einfachen menschlichen Leben fühlt.

Kennen Sie die Happinez? Eine schöne Zeitung mit vielen wohltuenden Bildern, Karten, Informationen zum Thema Bewußtseinsentwicklung. Unter http://www.bauer-plus.de/zeitschriften/frauen/happinez?advertiser=sea&et_cid=16&et_lid=74&et_sub=Happinez__Allgemein kann man sich informieren. Sicherlich eine easy-reading Zeitung, warum auch nicht!


Donnerstag, 9. Aug. 2012
Auch wenn hier überall noch so richtig Sommerferienstimmung ist, arbeiten wir hinter den Kulissen an der nächsten Psychosynthese-Ausbildungsgruppe. Sie wird im September beginnen und es ist noch ein freier Platz zu vergeben. Für wen ist der wohl reserviert?

Auch sonst ist hier Einiges in Planung und wer in circa 14 Tagen meinen Newsletter zugeschickt bekommen möchte, sollte mir noch eine Nachricht mit der eigenen mailadresse schicken. Das Institut fühlt gerade Rückenwind! Es wird ein spannendes zweites Halbjahr!


Dienstag, 7. August 2012

Ich habe in meinem Urlaub mit meiner Seele noch einmal alte Psychosynthese-Spuren in Wolfegg aufgenommen. Dort, in einem alten Haus des Bauernhausmuseums hat vor über 25 Jahren die erste Ausbildungsgruppe in Deutschland, geleitet von David Bach, stattgefunden. Dort saßen wir auf dem Bachboden und haben gelernt, gestaunt, geheilt und auch nicht wenig gelacht. Es war eine sehr intensive Atmosphäre und wenn ich heute zurückschaue, sehe ich, wie vieles von dem, was damals für uns neu war, heute selbstverständlicher Bestandteil der therapeutischen Praxis geworden ist. Die Neurobiologie und ihre Forschungsergebnisse haben bestätigt, daß die Arbeit mit den inneren Bildern oder auch die Etablierung des inneren Beobachters Hand in Hand mit physiologischen Umstrukturierungen im Gehirn gehen. Ich habe immer das Gefühl: So geht es!!! Genau!!! Und erlebe immer wieder die Regeneration der Seele. Es war schön, noch einmal in Wolfegg auf alten Wegen gegangen zu sein und viele schöne Erinnerungen aufleben zu lassen.

Und es ist für mich immer wieder ein inspirierender Ort. Dank der tollen Technik konnte ich in meinem Wohnmobil am Stockweiher stehend einige DVDs über die Quantenphysik mir anschauen. Ich hatte mal wieder bei Jokers eine DVD über QUANTENPHYSIK UND SELBSTHEILUNG für kleines Geld erstanden. Es ist der Mitschnitt eines Seminars im Februar 2012 in Viernheim. Mediziner, Physiker, Chemiker referieren über ihre Forschung im Feld der Quantenphysik. Wenn man erst einmal den inneren Versteh-Quantensprung gemacht hat, staunt man mit Albert Einstein über die Möglichkeiten von Bewußtseinsfeldern. Alle Referenten kommen aus dem traditionellen Wissen und haben mit ihren Forschungen wirklich neue Dimensionen des Seins erschlossen. Wissenschaftlich!

Nun muß ich aufpassen! Es ist Urlaubszeit und ich könnte jetzt ganz viel über diese Dinge erzählen. Hier soll aber immer nur ein Hinweis stehen. Vielleicht öffnet sich für den einen oder anderen damit wieder eine weitere Tür.

Nein, ich mache jetzt Schluß... ich komme ins Quatschen... bis später!


Donnerstag, 19. Juli 2012

Unter der Rubrik `Artikel und Aufsätze´ habe ich auf dieser Internetseite zwei neue Schriftstücke eingestellt.

Es ist einmal die wirklich gelungene Abschlußarbeit an meinem Institut in Entspannungspädagogik von Alfred Seifert. Wer sich informieren möchte über Wissenschaft und Praxis in der Entspannungspädagogik mit Grundschulkindern, kann hier eine Fülle von Informationen finden. Diese Arbeit ist 96 Seiten stark. Vielen Dank, lieber Alfred, daß Du der Veröffentlichung zugestimmt hast.

Und dann habe ich eine neue Übung aus meiner Meditationspraxis an besagter Stelle zur Verfügung gestellt. Sie heißt `Was uns wirklich trägt´ und kommt bei meinen TeilnehmerInnen sehr gut an. Sie verbindet viele Aspekte der Psychosynthese-Arbeit, ist aber eher etwas für Fortgeschrittene. Vielleicht sehen wir ja demnächst viele Menschen, die sich gerade einen Finger der linken Hand drücken.... Das sollte jetzt neugierig machen!


Donnerstag, 12. Juli 2012

Auch in meinem Institut kehrt allmählich eine Ferienstimmung ein. Natürlich nur mit der passenden Lektüre. Das Buch `Muße´- Vom Glück des Nichtstuns von Ulrich Schnabel führt einem noch einmal sehr deutlich vor Augen, wie ein gutes Lebensgefühl hinter einem Schwall von Aktionismus regelmäßig verschwindet. Der Auto ist Wissenschafts-Journalist und berichtet emotionslos von den hektischen Fakten unseres Alltags. Besonders gut haben mir die Kapitel `Das Betriebssystem unseres Denkens´und `Lernen im Schlaf´gefallen. Sie bieten knallharte Fakten für den Sinn des ausgewogenen Müßiggangs. Anregungen für die Gestaltung von guten müßigen Stunden findet man in diesem Buch jedoch leider nur bedingt. Trotzdem: Ein guter Start in die SOMMERferien. Jetzt fehlt mir nur noch der SOMMER!!!


Donnerstag, 5. Juli 2012
Es war ein wirklich wunderbarer Abend mit Byran Katie und The Work. Schon in den ersten Minuten ihrer stillen Präsenz auf der Bühne wurde klar, daß The Work mehr als nur eine Befragungstechnik ist. Wenn man hinter die Identifikation mit dem unguten Denken tritt, erkennen wir, daß der Blick auf die Realität meistens die Projektion der eigenen inneren Unordnung ist. Und das ist dann die eigentliche Baustelle. Katie zeigte aber auch, wie wichtig es ist, daß der Begleiter still, leer zum Vorgetragenen ist. Nur seine Reife öffnet für den Fragenden den Perspektivwechsel.

Ein großes Kompliment auch an das Organisationsteam. Und vielen Dank für diesen intensiven Abend.


Montag, 2. Juli 2012
Heute nur kurz ein Hinweis, daß Byran Katie am Mittwoch in Köln Mülheim ist. Ich werde mit meinen Ausbildungsteilnehmern da sein! Vielleicht sehen wir uns!


Donnerstag, 28. Juni 2012
Heute möchte ich auf das wunderbare Buch von Dr. Frank Kinslow "Suche nichts - finde alles" aufmerksam machen. Kinslow kommt ursprünglich aus der Beschäftigung mit der Quantenphysik und verbindet die Erkenntnisse dieses Wissens mit Bewußtseinsprozeßen. Er ist ein Brückenbauer zum SELBST und nimmt einem beim Lesen des Buches lustvoll lebendig an die Hand. Ich habe mich dabei immer sehr verbunden gefühlt mit dem, was hinter unserem Denken, unseren Identifikationen ist und konnte baden in der Gegenwart des Selbst. Mit der Leichtigkeit seines Humors wurde das Sein sehr gegenwärtig. Insbesondere in schweren Lebensphasen verbindet das Buch mit dem, was uns wirklich trägt. Ich finde, es paßt sehr gut in die Psychosynthese-Literatur.


Mittwoch, 27. Juni 2012
Nun ist es geschafft! Ich kann wieder selbst in mein Tagebuch schreiben und freue mich auf die gemeinsame Kommunikation. Man glaubt es ja nie, wie lange manche Prozesse dauern und alles im Netz läuft. Vor lauter Freude gibt es jedoch heute noch nichts inhaltlich Schlaues. Aber in den nächsten Tagen geht es dann mit interessanten Hinweisen und Nachrichten weiter. Hier ist einiges aufgelaufen an schönen Dingen. Danke für Eure Geduld.


Sonntag, 15. April 2012
Lieber Leser, liebe Leserin meines Tagebuchs. Leider gibt es zur Zeit große Probleme regelmäßig meine Internetseite zu überzeugen, daß ich an dieser Stelle ihres Seins etwas hereinschreiben möchte. Dabei gäbe es viel zu erzählen! Ich arbeite jetzt nach den Osterferien verstärkt an der Lösung dieser Aufgabe und bitte um gute Menschen, die mir die richtigen Hinweise geben. Vielen Dank auch an Astrid Hillekamp, die ich immer anrufen durfte und immer einen wichtigen Hinweis geben konnte. Es ist, wie immer eine große Übung in Geduld und gutem Willen. Ich hoffe, wir werden uns bald wieder hier ganz regelmäßig treffen. Wenn alles wieder klappt, verschicke ich eine Freudenmail.

Hoffentlich bald!!!


Rosenmontag, 2o. Februar 2012
Auch wenn gerade im Straßenkarneval der Bär tobt, hier in Wuppertal ist es herrlich still. Mein Hund und ich genießen das Licht und den blauen Himmel.

Das erinnert mich an eine sehr gute Übung, wenn IN einem der Bär tobt. Kennen wir das nicht alle: Ein unaufhaltsames Gedankenkarussell, vielleicht sogar mit destruktiven Inhalt, schleudert uns in irgendwelche abstrusen Vorstellungen? Das geschieht zum Beispiel bei einer Angstattacke.

Wie können wir es schaffen, unseren sich verselbständigen Gedanken Einhalt zu gebieten? Sprechen Sie laut aus, was Sie gerade tun, sehen, riechen, hören etc.! Solange bis Sie wieder in der Gegenwärtigkeit angekommen sind. Wenn es laut nicht möglich ist, dann nur gemurmelt oder auch nur in Gedanken.

Die Übung hilft sofort und öffnet einem wieder das Herz für die Schönheit des gerade stattfindenden Lebens.

Gut so, denn alles andere können wir sowieso nicht gestalten.

Ursel Neef
mit Grüßen von meinem kleinen Bär, der jetzt seine Wanderung möchte.


Dienstag, 7. Februar
Von einem vollem Mond begleitet endete ein nährender Stilleabend. Wir sprachen über die Stille, die Raum gibt. Eine Stille, die schöpferische Leere schafft. Die noch ohne Form ist und wie aus einer anderen Welt zu kommen scheint. Sie miteinander zu teilen, lässt uns für einen Moment in die tiefe Begegnung gehen. Es füllt sich was auf. Es trägt. Und die Februar-Mondin begleitet uns.

Danke
Ursel Neef


Donnerstag, 2. Februar 2012
Maria Lichtmeß. Was für ein schönes, altes Fest! Die in der Kirche geweihten Kerzen nimmt man mit nach Hause. Sie dienen zur Erinnerung an die Anwesenheit des Herrn.

Eckhart Tolle wird in seinem Buch `Jetzt´ gefragt, ob er mit dem, was er beschreibt, GOTT meint. Er benutzt ungern diesen personifizierenden und geschichtsbeladenen Begriff. Er spricht lieber und besser von einem Bewusstseinszustand in uns, der nur bedingt mit einem Wort zu erfassen ist. Er spricht von der puren Erfahrung "Ich bin". Dem inneren Ort bevor wir sagen "Ich bin dies oder ich bin das". Er spricht von der Erfahrung ohne Identifikation zu sein. Ohne inneres Gequatsche.

Die Kerze kann uns für einen Moment im `Jetzt´ halten. Sie kann uns helfen für einen Moment aus allen Identifikationen heraus zu treten, um in den zeitlosen Raum jenseits unseres Kopfkinos zu gelangen.

Bei mir fand Lichtmeß mit einer alten Freundin in meinem kalten, dunklen Garten statt. Zwei dicke Wunderkerzen zauberten uns in die Gegenwart.

Mehr zu Eckhart Tolle können Sie in meiner Stillegruppe am Montag, den 6. Februar um 19.oo Uhr hören. Bitte klicken Sie auf den entsprechenden Teil meiner Internetseite.

In der gegenwärtigen Kälte ist eine Lichtquelle immer gut.
Ursel Neef


Sonntag, 29. Januar 2012
Und zur anderen Seite des Themas "Vergebung": Kann man als Verursacher von Unehrlichkeit, Feigheit, Betrug,… ein gutes Leben führen? Wohnt in dem so "erbeuteten Gewinn" Glück?

In allen spirituellen Hochkulturen wird man vor dem Verursachen von Unheil gewarnt. Es kehrt auf vielen Wegen ins eigene Leben zurück. Immer!

Wie soll man es benennen, wenn jemand, trotz diesem in uns allen wohnenden Wissens, sich immer wieder schuldig macht?

Hm...?
Ursel Neef


Mittwoch, 25. Januar 2012
In mir klingt noch nachhaltig das letzte Wochenende mit der zweiten Psychosynthese-Ausbildungsgruppe zum Thema `Vergebung`. Es ist so mutig, Vergebung nicht als großmütigen (und doch oft demütigenden) Schritt zum Anderen hin zu definieren. Vergebung braucht tiefes Realitätsbewusstsein: Es ist so, wie es ist! Und die Frage: Wie kann ich lernen damit umzugehen? Oft passiert Schlimmes zwischen den Menschen. Vom kleinen Betrug bis zum Mord an meinem Liebsten. Schlimmes bleibt für immer schlimm. Vergebung heißt: Wie kann ich mit dem Schlimmen leben? Wie kann, wie muß meine Seele reifen, um ein sinnvolles Leben zu führen? Gelungene Vergebung geht nicht in die Richtung des Auslösers oder der Auslöserin. Radikale Vergebung ist der Blick zu den eigenen Entwicklungsanforderungen. Dieser Schritt ist jedoch sehr viel anspruchsvoller als "Schuld" und damit Aufmerksamkeit beim Anderen zu parken. Und hat das Leben dort nicht noch immer für einen sühnenden Ausgleich gesorgt? Aber das ist nicht Aufgabe von uns Menschen.

Wenn man sich all diesen Fragen und Aufgaben stellt, gibt es dann noch etwas wie "Vergebung" ?

Wie wunderbar, dass die Psychosynthese einen immer den Weg hin zum eigenen Licht zeigt. Wie wunderbar, diesen Prozeß mit einer Gruppe teilen zu können.

Danke
Ursel Neef


Samstag, 21. Januar 2012
Wer sehen will, muß die Augen schließen
Paul Gauguin


Donnerstag, 19. Januar 2012
Gestern lief in der ARD ein sehr guter Spielfilm zum Thema Suizid in der Familie. Er heißt: Der letzte schöne Tag und ist in der Mediathek noch für ein paar Tage zu finden. Hier der link dazu:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9294304

Selten habe ich das Thema so gut aufbereitet gesehen. Alle diese typischen Momente in so einer Situation werden mit wirklich guten Schauspielern sehr berührend dargestellt und rücken das Leid der Hinterbliebenen in den Vordergrund. Aber er zeigt auch einen guten Umgang mit den Ängsten und Schuldgefühlen, mit den kleinen Irrwegen, die, wenn sie nicht bald korrigiert werden, zu großen seelischen Umwegen und Sackgassen führen können.

Der Film dauert circa 9o min. Ein Muß für alle Menschen, die in der therapeutischen Begleitung arbeiten.

Lassen Sie sich berühren.

Mit einem Dank für den Frieden von heute
Ursel Neef


Montag, 16. Januar 2012
Der erste Morgen im neuen Jahr, der mit einem lichten Himmel begann! Es tut so gut zu spüren, wie die Sonne sich allmählich wieder ihren Raum nimmt.

Das erinnert mich sehr an die mit der ersten Psychosynthese-Ausbildungsgruppe verbrachten vergangenen Wochenendtage. Wir sind thematisch beim Höheren Selbst angekommen und konnten üben, diese hohe Energie wirklich ins Erleben zu bringen. Das will gut vorbereitet sein, denn oft klopfen die alten destruktiven Muster an dieser Stelle der persönlichen Entwicklung noch einmal kräftig an die Tür. Sie zu dis-identifizieren erfordert Verantwortung, Bewusstsein und eine tiefe Sehnsucht nach dem Ort des inneren Friedens. Ich bin dankbar, mit der Gruppe hier anzukommen!

Es erinnert mich immer an eines meiner Lieblingszitate von Eckhart Tolle:

Hörst Du den Frieden, den die Welt atmet!

Wie wunderbar, diesen Raum unseres Bewusstsein beziehen zu dürfen.

Ursel Neef


Donnerstag, 12. Januar
Wie wunderbar endlich ein öffentliches Psychosynthese-Tagebuch zu haben. Es hat lange gedauert, aber jetzt ist die neue Internetseite fast fertig. Und nun habe ich einen Platz, um meine Erfahrungen, Überlegungen, Erkenntnisse fast tagesaktuell mit Euch da draußen zu teilen.

Möge Segen in diesen Anmerkungen liegen.
Mögen Sie Euch auf Euren Weg begleiten.

Auch wenn diese neue Internetseite viel Zeit verbraucht hat, habe ich natürlich wieder gelesen. Im Moment beschäftige ich mich mit der Schematherapie, die Eckhart Roediger in Deutschland sehr gut vertritt. Zum Einstieg empfehle ich sein Buch "Was ist Schematherapie" aus dem Junfermann Verlag. Die Schematherapie kommt ursprünglich aus der Verhaltenstherapie und arbeitet sehr genau den Punkt der psychosynthetischen Dis-Identifikation heraus. Hier wird die Frage verfolgt, wie entlasse ich mich selbst aus meinem neurologischen Automatismus von einem destruktiven Verhaltensmuster. Man gewinnt bei Roediger sehr gute Erklärungs-modelle und auch Übungen für die tägliche Dis-Identifikationsarbeit mit sich, mit den Patienten. Roediger ist ein brillanter Redner. Wir konnten ihn ja auf dem Psychosynthese-Forum 2009 in Köln erleben. 2010 ist er auf den Lindauer Psychotherapie-Tagen mit einem sehr guten Vortrag zum Thema Achtsamkeit vertreten gewesen. Den Vortrag gab es lange bei Jokers als CD. Einfach mal rumforschen, wer ihn hat.

Ansonsten habe ich mich über den Film Rubbeldiekatz mit Matthias Schweighöfer kaputt gelacht. Er folgt so schön einer Vision von reifer Liebe und muß mit allerhand Teilpersönlichkeiten um eine größere Reife kämpfen. Da geht es ihm nicht anders als mir.

Das war meine erste Tagebucheintragung.
Juchhu, es ist vollbracht.

Ursel Neef

scho