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Das Institut liest, hört und sieht!

Unsere Besucher haben immer wieder mit großem Interesse verfolgt, mit welchen Materialien wir uns zur Zeit beschäftigen und welche Dinge uns berühren. Daraus ist die Idee eines Tagebuches entstanden. In regelmäßigen Abständen wird es hier Eintragungen von Ursel Neef geben, in denen sie weiter reicht, was auch andere Menschen bewegen könnte. Es können Buchtipps sein (sehr beliebt), Hinweise auf interessante Filme, neue Psychosynthese-Übungen, Inspirationen zum Tag…, ein stärkendes Wort…, …

Sie sind herzlich eingeladen, regelmäßig vorbei zu schauen, um Kopf und Herz inspirieren zu lassen.


Montag, 6. Mai 2013

Mit einem herzlichen Gruß über die Berge hin zum Psychosynthese-Haus Allgäu Bodensee und noch ein Stückchen weiter zu Elke Gut in die Schweiz habe ich heute einen sehr wichtigen Artikel in meine Rubrik `Artikel und Aufsätze´ auf diese Internetseite einstellen dürfen. Vielen Dank, liebe Kollegen! Dr. Piero Ferrucci hat einen sehr aktuellen und interessanten Aufsatz über die Wirksamkeit der Psychosynthese im Lichte der neurobiologischen Forschung geschrieben, den man sich jetzt an genannter Stelle herunterladen kann. Noch nie war die Psychosynthese so wissenschaftlich wie heute!!!


Samstag, 20. April 2013

Ach ja, wieder hat ein sehr gutes Buch zu mir gefunden. Meine Schülerin Alexandra Stadel, Bergisch Gladbach, Mitglied der 3. Ausbildungsgruppe, hat es mit gebracht.

Christine Ann Lawson
Borderline-Mütter und ihre Kinder
ISBN 978-3-89806-256-5

Es schildert sehr anschaulich die Begegnungsstruktur mit einem Menschen, dessen Wahrnehmungssystem durch die Borderline-Erkrankung schwer gestört ist. Es ist hier im Speziellen für die erwachsenen Kinder dieser Mütter geschrieben, die wir dann ja auch als Patienten in der therapeutischen Arbeit wiederfinden. Aber das Buch ist auch sehr gut zu lesen, wenn der Partner an dieser Störung leidet und man selbst damit natürlich auch. Mir hat es z. B. neurowissenschaftlich bestätigt, was ich schon lange vermutet habe. Die Gedächnisleistung ist beim Borderline-Erkrankten durch den hohen Stress-Spiegel erheblich beeinträchtigt, und so kann er weder das Gute einer Erfahrung abspeichern, noch gemachte Verabredungen oder auch Absprachen. Das ist sehr anstrengend und, wenn es keine therapeutische Begegnung ist, auch aussichtlos.

Und immer wieder ruft der Boderliner (bitte erlaubt mir hier ihn vereinfacht einmal so zu nennen) an der Schwelle seines Irrgarten: "Komm herein! Komm herein! Ich möchte mit Dir meine Verrücktheit teilen!" Und wehe, wir setzen den Fuß über die Schwelle!!!

Wie schön ist es, aufmerksame SchülerInnen zu haben, die auch die Lehrerin mit Gutem füttern.
Danke!


Montag, 8. April 2013

Ich muß Euch auf ein Buch aufmerksam machen!!! Dr.Georg Henkel, ein Teilnehmer aus meiner Psychosynthese-Ausbildung hat seine Abschlussarbeit in einem wunderbaren Buch inklusive Kartenspiel umgesetzt. 

Es heißt: 
    
*Den inneren Narren entdecken: lebensfroh – kreativ – spirituell*   
  

und kostet 29,80 Euro. Es ist im Buchhandel oder beim Verlag www.gesundheitspflege.de unter der ISBN 9783932161810 zu beziehen.

Den Narren in uns zu entdecken kann so hilfreich sein! Er vertritt die Position jenseits aller Konvention und bringt so Impulse in unser Leben, die uns aus der vorhandenen Denkschleife herauskatapultieren. Das Buch lässt diesen Teil in uns erwachen und das lustig-freche Karten-Set gibt dann den kräftigen Schubs, den es manchmal im Leben braucht, um eine weitere Bewusstseinsstufe zu erreichen.

Georg hat das Buch auf dem 6. Kölner Psychosynthese-Forum im März dieses Jahres vorgestellt und es wurde begeistert aufgenommen.

Viel Spaß beim närrischen Bewußtseinserweiterung!


Samstag, 6. April 2013

Der aktuelle Newsletter mit dem Angeboten für die nächsten Monate habe ich heute auf meine Internetseite eingestellt. Da, wo man auch den Klick zum Tagebuch gefunden hat, eins tiefer, steht jetzt alles Neue aus dem Institut. Ich hoffe, es ist spannend.


Dienstag, 26. März 2013

Heute muß ich mal ein bißchen Reklame machen für die tolle Show eines Hypnotiseurs. Andreas Ahnfeldt, mit Künstlername Aaron, gibt zur Zeit im Ecetera in Bochum, einem Variete-Theater, eine Hypnose-Show. Was er da mit Freiwilligen aus dem Publikum auf der Bühne veranstaltet, hat mich tief berührt. Es wirft viele Fragen auf, was eigentlich Bewußtsein ist und was für unentdeckte Räume es in jedem von uns noch zu finden gibt. Man kann schwer das Erlebte wiedergeben, da es einfach unglaublich ist und einen wirklich staunend zurück läßt.

Seine Show geht weit über die übliche Dinge der Tiefen-Entspannung hinaus, die so gerne als therapeutische Hypnose verkauft wird. Wer Lust hat, ihn mit seinem Programm noch kennen zu lernen, kann weitere Kontaktdaten auf seiner Internetseite www.aaron-Hypnose-Institut.de finden. Oder auch bei youtube!

Wahnsinn!


Montag, 18. März 2013

Whow, ich glaube wir sind alle noch ganz beseelt vom 6. Psychosynthese-Forum in Köln am vergangenen Wochenende. Was war es für eine schöne und inspiriende Zeit mit den `Psychosynthese-Menschen´!

Ich möchte mich noch einmal für die vielen guten, stärkenden Worte nach meinem Vortrag bedanken. Sie haben mir sehr, sehr gut getan und trage mich noch jetzt. Es tut einfach gut, am richtigen Platz zu sein und durch Euch dieses auch gespiegelt zu bekommen.

Vielen Dank!

Und nun hoffe ich, daß alle Interessierte meinen Vortrag auch auf dieser Internetseite finden. Er steht unter `Artikel und Aufsätze´. Man muß ein bißchen runterscrollen. Ich habe ihn an letzter Stelle eingetragen. Die Übung `Der lichte Raum´aus meinem Workshop könnt Ihr bald bei mir als CD bekommen. Ich werde jetzt noch einmal Vollgas geben, daß sie endlich erscheint.

Nun wünsche ich uns allen, daß der Inhalt meines Vortrags zu gefühlter Lebenspraxis wird. Dann werden wir uns wirklich berühren! Und wir werden uns erkennen!

In the light of Love
we are whole
In the light of Love
we are home
In the light of Love
we heal and sing

Bis bald!


Dienstag, 5. Februar 2013

Meine Abende begleitet gerade das Buch

Robin Sharma
Die geheimen Briefe des Mönchs, der seinen Ferrari verkaufte
Pattloch-Verlag

Es erzählt die Geschichte eines Mannes, der über die einseitige berufliche Identifikation den Anschluß an die sonstigen Schätzen seines Lebens verloren hat. Er wird von einem Onkel auf eine Reise geschickt, um das wieder zu entdecken, was uns im Leben wirklich trägt.

Dieses Buch ist ein ideales Geschenk für Männer in der gleichen Ausgangssituation. Und es schickt sie hoffentlich genauso auf die Reise, wie den Protagonisten. Man darf es ihnen aber nur bedingslos schenken! Es braucht die Freiheit der Wahl, um den rechten Weg zu finden! Das zu können, ist dann die Aufgabe des Schenkers/In!


Samstag, 2. Februar 2013

Es wird wieder eine neue Entspannungspädagogen-Ausbildung im April beginnen. Nähere Informationen

http://www.urselneef.de/Psychosynthese/Ausbildung_in_Entspannungspadagogik.html

hier auf meiner Internetseite.
Es ist immer wieder ein guter Einstieg in den Weg der Bewußtseinsentwicklung.


Freitag, 1. Februar 2013
Mein Gott, es ist später als wir denken!

Der erste Monat des Jahres ist geknackt. Auch von mir an dieser Stelle der Hinweis, daß vom 15. bis 17. März 2013 wieder das Kölner Psychosynthese-Forum veranstaltet wird. Unter

http://www.psychosynthese.de/aktuelles-veranstaltungen.html

kann man alles ganz genau erfahren.
Thema: Beziehung im Wandel - Vom Ego zum Selbst

Meine Schülerin Marion Waltenberger ..."Meine Macken"... und mein Schüler Georg Henkel ..."Der göttliche Joker! Meinem inneren Narren auf der Spur"... werden mit zwei Workshops vertreten sein und auch ich werde einen Vortrag halten ..."Die Liebesbeziehung! Auf der Suche nach dem verlorenen Selbst"... und einen Workshop geben ..."Wenn es gelingen soll! Über die Grundirrtümer der Liebe"...

Die vergangenen Veranstaltungen waren immer sehr inspirierend und so hoffe ich, wieder vielen Psychosynthese-Menschen dort begegnen zu können. Meldet Euch jetzt an, dann können wir besser planen!!!


Montag, 21. Januar 2013

Und dann kommt die Liebe mal wieder per Post ins Haus: Zum Abschluß der ersten zweijährigen Psychosynthese-Ausbildungsgruppe hat jedes Gruppenmitglied dem Anderen ein kleines Päckchen mit Zetteln gepackt, auf denen notiert ist, was die Schreibende an der Beschenkten so wertschätzt. Ich kenne die Übung schon sehr lange und bin immer wieder berührt, wie tiefgreifend die Worte einen bewegen und stärken. Und dann hat sich die Gruppe heimlich in den folgenden Tagen noch einmal zusammengefunden und so ein kleines Päckchen auch für mich erstellt. Heute kam es zu mir per Post. Wie gut es tut, die kraftvollen Worte der Teilnehmerinnen auch in mein Herz einzulassen und sich zu erfreuen, an dem langen Weg, den wir gemeinsam gegangen sind. Vielen Dank an Euch. Ich bin so dankbar, daß Ihr meine Schülerinnen ward. Ich bin mächtig stolz auf Euch!!!


Montag, 7. Januar 2013
Gerade bin ich in der Vorbereitung auf das nächste Wochenendseminar in meiner 3. Ausbildungsgruppe in Psychosynthese. Wir beginnen jetzt mit der Inneren Kind-Arbeit. Hierzu habe ich ein schönes Zitat gefunden, daß ich gerne mit allen meinen Lesern und Schülern teilen möchte. Es stammt aus dem Buch EIN KURS IN WUNDERN. Hier heißt es:

...Liebe ist nicht abhängig von der Zeit, sondern von der Aufnahmebereitschaft... . Alle Liebe, die Du erfahren hast, ist noch in Dir und wartet nur darauf, in Dein Herz eingelassen zu werden. Jetzt könntest Du sie einlassen ... !

Da könnte es ja vielleicht in mir einen ganzen Stau an `zu mir praktizierter Liebe´ geben, wo es sich doch wahrscheinlich lohnen würde, die Schleusen zu öffnen. Wer bin ich, die mir geschenkte Liebe nicht anzunehmen? Wer bin ich, wenn überwiegend der Mangel in mir nachklingt?


Dienstag, Neujahr 2013

Goldenen Segens-Staub puste ich für Euch in das neue Jahr 2013!
In der Hoffnung, daß Ihr alle auf seinen Spuren wandeln werdet.
Findet den guten Weg.
Und entscheidet Euch für ihn.
Und: Es ist eine Entscheidung!

Ein bißchen vom goldenem Staub konnte ich gestern abend noch im Kino einsammeln. Ich habe `Life of Pi´gesehen und habe mich verzaubern lassen. Und ich werde mir den Film noch einmal anschauen. Es ist eine mythologische Geschichte über die Suche nach dem, was hinter unserer Weltwahrnehmung steht. Die Suche, nach der Aufhebung der Polarität. Himmel und Erde verschmilzen dann und ich schwebe im zeitlosen Raum. Aber ich muß diese Momente dem Leben abgewinnen, insbesondere im Ringen mit meinen eigenen Teilpersönlichkeiten. Dem Destruktiven, dem Leidenden, aber auch dem Umsorgend=Kleinhaltenden... . Dann kann ich die Begegnung mit dem Tiger wagen, die Begegnung mit dem aufhebenden SEIN. Den Tiger kümmert es nicht. Er wandert wieder in seinen Dschungel und wir führen fort, was wir so bürgerliches Leben nennen.

Schaut Euch den Film an! Schaut ihn Euch an unter dem Blickwinkel der Teilpersönlichkeiten. Laßt Euch berühren von der EINHEIT, wie immer sie auch genannt wird.


Dienstag, 18. Dez. 2012

Noch ein bißchen Endspurt und dann tritt hoffentlich die Ruhe in die heilige Tage zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Ich wandere mit meinem Hund Buster mal wieder ganz bewußt an der Sonnengrenze entlang, wartend, daß das Licht am Freitag wieder neu geboren wird. Ich möchte in diesem Zusammenhang noch einmal an den sehr interessanten Vortrag über die Bedeutung von Weihnachten von Thorwald Dethlefsen erinnern. Man findet ihn, mit ein bißchen Suchen, im Internet. Ich habe ihn gerade wieder meinen Schülern empfohlen und bekomme begeisterte Rückmeldungen. Ich finde auch, daß es nichts Intelligenteres über die heilige Weihe-Nacht-Zeit gibt, als dieser nun schon fast 3o Jahre alte Vortrag. Suchen Sie und erfreuen Sie sich am Finden!

Wer die Stille und den Inhalt dieses alten Vortrages gerne in meiner Stillegruppe erleben möchte, ist herzlich eingeladen, am morgigen Mittwoch in die letzte Veranstaltung meines Instiuts in diesem Jahr zu kommen.


Montag, 19. Nov. 2012

Welche Freude! Und wieder konnte wir mit einer neuen Psychosynthese-Ausbildungsgruppe beginnen! Elf Frauen und ein Mann haben sich auf die zweijährige gemeinsame Reise in die Welt der Psychosynthese begeben und machten in den ersten zwei Wochenenden schon mutige und entdeckungsreiche Schritte. Für mich, als Ausbilderin, ist es immer wieder beglückend, zu beobachten, wie sich mit diesen praxisnahen Methoden nach und nach die Türen zu einem in sich geborgenen Menschsein öffnen. Wenn man die Regelmäßigkeit dieser Bewegung erkennt, fühlt man sich getragen von einer noch größeren Energie als dem eigenen therapeutischen Handeln. Dabei erscheint mir immer wieder wichtig, den potentiellen Patienten in eine neue, innere Erlebensstruktur zu führen. Wie oft kommen Menschen in meine Praxis, die zwar die Hintergründe ihres Verhaltens VERSTANDEN haben, aber ihre Gefühle immer noch die alten, destruktiven sind! Psychosynthese nimmt die Wandlung der Gefühle in die eigene Verantwortlichkeit. Sie baut neue neurologische Muster auf.

Auch heute möchte ich zu dieser Tagebuchnotiz eine kleine Übung anbieten. Geben Sie Ihrem unreflektierten Gedankenstrom einen alternativen guten Satz: Alles Gute kommt zu mir! Sprechen Sie ihn innerlich den ganzen Tag immer wieder, vom Aufwachen bis zum Einschlafen. Und nehmen Sie diese Einstellung in Ihr Herz als Gefühl auf. Auch wenn Sie nicht immer wissen, was an dem aktuellen Geschehen in Ihrem Leben gerade das Gute sein soll, gehen Sie mit diesem Satz. Fühlen Sie diesen Satz! Mich erinnert das Gefühl an meine Geburtstage in der Kindheit: Alles heute nur für mich! Ist das toll!!!

Kennen Sie so ein Gefühl auch irgendwo her?


Samstag, 6. Okt. 2012

Ein Kerzen-Samstag! Ich hoffe, Sie haben ein gemütliches Nest an diesem dunklen, verregenten Tag.

Meine Schüler aus der Psychosynthese-Fortbildung haben mich gebeten, sie bei der Suche nach Probe-Klienten zu unterstützen. Wer also Interesse hat, ein paar Psychosynthese-Einzelstunden kostenlos oder zu einem geringen Preis von einem angehenden Psychosynthese-Coach zu dessen Übung zu erhalten, der möge sich bitte im Institut melden. Meine Schüler kommen aus ganz Deutschland, so daß sich auch eine Anfrage jenseits von Wuppertal lohnen würde. Aus rechtlichen Gründen kann ich keine Verantwortung für diese Begegnung übernehmen. Alle Beteiligten dieser Übungssitzungen stehen in einer eigenständigen Verantwortung dieser Begegnung. Es ist eine schöne Möglichkeit, die Psychosynthese kennen zu lernen.

Auch eine Form von Kerzenschein!


Donnerstag, 27. Sep. 2012

Jack Kornfied zitiert in seinen Büchern immer wieder sehr schöne Buddha-Weisheiten, die mich oft lange bewegend beschäftigen. Zur Zeit ist es folgender Spruch:

"Selbst wenn Ihr im gesamten grenzenlosen Universum sucht, so werdet Ihr kein einziges Wesen finden, dass Eure Liebe mehr verdient als die Person, die da sitzt - Ihr selbst."

Es korrespondiert mit einer Erfahrung, die eine Zuhörerin in einem meiner Vorträge vor einigen Tagen formulierte. Sie sagte nach einer Psychosynthese-Übung, daß sie wie süchtig sich ein Buch nach dem anderen kaufen würde, aber nicht zu sich, ihrem inneren Reichtum, und auch nicht zu ihrer Bedürftigkeit nach Selbstliebe hinschauen würde. Sie versucht außen etwas zu finden, was es nur innen zu finden gibt.

Und so setze ich mich also wieder übend auf den Stuhl, trete ein in die Stille und begegne meiner inneren Frau und ihrer Bedürftigkeit gerade so, wie es ist.


Samstag, 1. Sep. 2012
Es gibt einen neuen philosophischen Talk im Fernsehen, wo ich mir von der Art der Gesprächsführung berührende Impulse verspreche. David Precht, ein blitzgescheiter Buchautor und Philosoph lädt bewegende Größen zum Gespräch ein. Morgen, am Sonntag, den 2. Sept. 2012 beginnt er mit Gerald Hüther, den auch in der Psychosynthese-Szene sehr geschätzten Neurobiologen. Sie werden zum Thema *** Skandal Schule - macht Lernen dumm? *** diskutieren. Im ZDF um 23.30 Uhr. Wir sehen uns!

Heute beginnt kalendarisch der Herbst. Eine wunderbare Zeit der Reifung und des Vergehens.


Montag, 27. Aug. 2012
Eine Vorankündigung zur Terminplanung für den September: Am 18. September um 19 Uhr werde ich in Wuppertal-Ronsdorf, Erbschlöerstr. 4 einen Vortrag halten mir dem Thema: Psychosynthese: So werde ich Dirigent in meinem inneren Seelenorchester! Wenn ich es richtig verstanden habe, ist der Abend kostenlos. Für die Angaben über die Kosten übernehme ich aber keine Gewähr. Es erfordert keine Anmeldung.


Samstag, 25. Aug. 2012
Achtung: Hier kommt der Reklameblock dieser Internetseite!!! Gerade hat mir der Briefträger die neue Happinez (Zeitschrift) in den Briefkasten geworfen. In ihr ist ein schönes Interview mit Jack Kornfield. Er wird nach einer Übung gefragt, die einem hilft, auch bei größtem Stress herunterzufahren. Man solle seine rechte Hand auf seinen Herzraum legen und dann an etwas denken, was man wirklich liebt. Mir hat die Übung sehr gut gefallen und wie immer möchte ich meine tiefe Wertschätzung für diesen Mann und seine Bücher aussprechen. Seine Worte haben mich in Krisensituation schon manchesmal wieder gut mit dem großen Sein verbunden. Besonders gefällt mir, daß er sich, bei all seiner Weisheit, doch in diesem oft nicht so einfachen menschlichen Leben fühlt.

Kennen Sie die Happinez? Eine schöne Zeitung mit vielen wohltuenden Bildern, Karten, Informationen zum Thema Bewußtseinsentwicklung. Unter http://www.bauer-plus.de/zeitschriften/frauen/happinez?advertiser=sea&et_cid=16&et_lid=74&et_sub=Happinez__Allgemein kann man sich informieren. Sicherlich eine easy-reading Zeitung, warum auch nicht!


Donnerstag, 9. Aug. 2012
Auch wenn hier überall noch so richtig Sommerferienstimmung ist, arbeiten wir hinter den Kulissen an der nächsten Psychosynthese-Ausbildungsgruppe. Sie wird im September beginnen und es ist noch ein freier Platz zu vergeben. Für wen ist der wohl reserviert?

Auch sonst ist hier Einiges in Planung und wer in circa 14 Tagen meinen Newsletter zugeschickt bekommen möchte, sollte mir noch eine Nachricht mit der eigenen mailadresse schicken. Das Institut fühlt gerade Rückenwind! Es wird ein spannendes zweites Halbjahr!


Dienstag, 7. August 2012

Ich habe in meinem Urlaub mit meiner Seele noch einmal alte Psychosynthese-Spuren in Wolfegg aufgenommen. Dort, in einem alten Haus des Bauernhausmuseums hat vor über 25 Jahren die erste Ausbildungsgruppe in Deutschland, geleitet von David Bach, stattgefunden. Dort saßen wir auf dem Bachboden und haben gelernt, gestaunt, geheilt und auch nicht wenig gelacht. Es war eine sehr intensive Atmosphäre und wenn ich heute zurückschaue, sehe ich, wie vieles von dem, was damals für uns neu war, heute selbstverständlicher Bestandteil der therapeutischen Praxis geworden ist. Die Neurobiologie und ihre Forschungsergebnisse haben bestätigt, daß die Arbeit mit den inneren Bildern oder auch die Etablierung des inneren Beobachters Hand in Hand mit physiologischen Umstrukturierungen im Gehirn gehen. Ich habe immer das Gefühl: So geht es!!! Genau!!! Und erlebe immer wieder die Regeneration der Seele. Es war schön, noch einmal in Wolfegg auf alten Wegen gegangen zu sein und viele schöne Erinnerungen aufleben zu lassen.

Und es ist für mich immer wieder ein inspirierender Ort. Dank der tollen Technik konnte ich in meinem Wohnmobil am Stockweiher stehend einige DVDs über die Quantenphysik mir anschauen. Ich hatte mal wieder bei Jokers eine DVD über QUANTENPHYSIK UND SELBSTHEILUNG für kleines Geld erstanden. Es ist der Mitschnitt eines Seminars im Februar 2012 in Viernheim. Mediziner, Physiker, Chemiker referieren über ihre Forschung im Feld der Quantenphysik. Wenn man erst einmal den inneren Versteh-Quantensprung gemacht hat, staunt man mit Albert Einstein über die Möglichkeiten von Bewußtseinsfeldern. Alle Referenten kommen aus dem traditionellen Wissen und haben mit ihren Forschungen wirklich neue Dimensionen des Seins erschlossen. Wissenschaftlich!

Nun muß ich aufpassen! Es ist Urlaubszeit und ich könnte jetzt ganz viel über diese Dinge erzählen. Hier soll aber immer nur ein Hinweis stehen. Vielleicht öffnet sich für den einen oder anderen damit wieder eine weitere Tür.

Nein, ich mache jetzt Schluß... ich komme ins Quatschen... bis später!


Donnerstag, 19. Juli 2012

Unter der Rubrik `Artikel und Aufsätze´ habe ich auf dieser Internetseite zwei neue Schriftstücke eingestellt.

Es ist einmal die wirklich gelungene Abschlußarbeit an meinem Institut in Entspannungspädagogik von Alfred Seifert. Wer sich informieren möchte über Wissenschaft und Praxis in der Entspannungspädagogik mit Grundschulkindern, kann hier eine Fülle von Informationen finden. Diese Arbeit ist 96 Seiten stark. Vielen Dank, lieber Alfred, daß Du der Veröffentlichung zugestimmt hast.

Und dann habe ich eine neue Übung aus meiner Meditationspraxis an besagter Stelle zur Verfügung gestellt. Sie heißt `Was uns wirklich trägt´ und kommt bei meinen TeilnehmerInnen sehr gut an. Sie verbindet viele Aspekte der Psychosynthese-Arbeit, ist aber eher etwas für Fortgeschrittene. Vielleicht sehen wir ja demnächst viele Menschen, die sich gerade einen Finger der linken Hand drücken.... Das sollte jetzt neugierig machen!


Donnerstag, 12. Juli 2012

Auch in meinem Institut kehrt allmählich eine Ferienstimmung ein. Natürlich nur mit der passenden Lektüre. Das Buch `Muße´- Vom Glück des Nichtstuns von Ulrich Schnabel führt einem noch einmal sehr deutlich vor Augen, wie ein gutes Lebensgefühl hinter einem Schwall von Aktionismus regelmäßig verschwindet. Der Auto ist Wissenschafts-Journalist und berichtet emotionslos von den hektischen Fakten unseres Alltags. Besonders gut haben mir die Kapitel `Das Betriebssystem unseres Denkens´und `Lernen im Schlaf´gefallen. Sie bieten knallharte Fakten für den Sinn des ausgewogenen Müßiggangs. Anregungen für die Gestaltung von guten müßigen Stunden findet man in diesem Buch jedoch leider nur bedingt. Trotzdem: Ein guter Start in die SOMMERferien. Jetzt fehlt mir nur noch der SOMMER!!!


Donnerstag, 5. Juli 2012
Es war ein wirklich wunderbarer Abend mit Byran Katie und The Work. Schon in den ersten Minuten ihrer stillen Präsenz auf der Bühne wurde klar, daß The Work mehr als nur eine Befragungstechnik ist. Wenn man hinter die Identifikation mit dem unguten Denken tritt, erkennen wir, daß der Blick auf die Realität meistens die Projektion der eigenen inneren Unordnung ist. Und das ist dann die eigentliche Baustelle. Katie zeigte aber auch, wie wichtig es ist, daß der Begleiter still, leer zum Vorgetragenen ist. Nur seine Reife öffnet für den Fragenden den Perspektivwechsel.

Ein großes Kompliment auch an das Organisationsteam. Und vielen Dank für diesen intensiven Abend.


Montag, 2. Juli 2012
Heute nur kurz ein Hinweis, daß Byran Katie am Mittwoch in Köln Mülheim ist. Ich werde mit meinen Ausbildungsteilnehmern da sein! Vielleicht sehen wir uns!


Donnerstag, 28. Juni 2012
Heute möchte ich auf das wunderbare Buch von Dr. Frank Kinslow "Suche nichts - finde alles" aufmerksam machen. Kinslow kommt ursprünglich aus der Beschäftigung mit der Quantenphysik und verbindet die Erkenntnisse dieses Wissens mit Bewußtseinsprozeßen. Er ist ein Brückenbauer zum SELBST und nimmt einem beim Lesen des Buches lustvoll lebendig an die Hand. Ich habe mich dabei immer sehr verbunden gefühlt mit dem, was hinter unserem Denken, unseren Identifikationen ist und konnte baden in der Gegenwart des Selbst. Mit der Leichtigkeit seines Humors wurde das Sein sehr gegenwärtig. Insbesondere in schweren Lebensphasen verbindet das Buch mit dem, was uns wirklich trägt. Ich finde, es paßt sehr gut in die Psychosynthese-Literatur.


Mittwoch, 27. Juni 2012
Nun ist es geschafft! Ich kann wieder selbst in mein Tagebuch schreiben und freue mich auf die gemeinsame Kommunikation. Man glaubt es ja nie, wie lange manche Prozesse dauern und alles im Netz läuft. Vor lauter Freude gibt es jedoch heute noch nichts inhaltlich Schlaues. Aber in den nächsten Tagen geht es dann mit interessanten Hinweisen und Nachrichten weiter. Hier ist einiges aufgelaufen an schönen Dingen. Danke für Eure Geduld.


Sonntag, 15. April 2012
Lieber Leser, liebe Leserin meines Tagebuchs. Leider gibt es zur Zeit große Probleme regelmäßig meine Internetseite zu überzeugen, daß ich an dieser Stelle ihres Seins etwas hereinschreiben möchte. Dabei gäbe es viel zu erzählen! Ich arbeite jetzt nach den Osterferien verstärkt an der Lösung dieser Aufgabe und bitte um gute Menschen, die mir die richtigen Hinweise geben. Vielen Dank auch an Astrid Hillekamp, die ich immer anrufen durfte und immer einen wichtigen Hinweis geben konnte. Es ist, wie immer eine große Übung in Geduld und gutem Willen. Ich hoffe, wir werden uns bald wieder hier ganz regelmäßig treffen. Wenn alles wieder klappt, verschicke ich eine Freudenmail.

Hoffentlich bald!!!


Rosenmontag, 2o. Februar 2012
Auch wenn gerade im Straßenkarneval der Bär tobt, hier in Wuppertal ist es herrlich still. Mein Hund und ich genießen das Licht und den blauen Himmel.

Das erinnert mich an eine sehr gute Übung, wenn IN einem der Bär tobt. Kennen wir das nicht alle: Ein unaufhaltsames Gedankenkarussell, vielleicht sogar mit destruktiven Inhalt, schleudert uns in irgendwelche abstrusen Vorstellungen? Das geschieht zum Beispiel bei einer Angstattacke.

Wie können wir es schaffen, unseren sich verselbständigen Gedanken Einhalt zu gebieten? Sprechen Sie laut aus, was Sie gerade tun, sehen, riechen, hören etc.! Solange bis Sie wieder in der Gegenwärtigkeit angekommen sind. Wenn es laut nicht möglich ist, dann nur gemurmelt oder auch nur in Gedanken.

Die Übung hilft sofort und öffnet einem wieder das Herz für die Schönheit des gerade stattfindenden Lebens.

Gut so, denn alles andere können wir sowieso nicht gestalten.

Ursel Neef
mit Grüßen von meinem kleinen Bär, der jetzt seine Wanderung möchte.


Dienstag, 7. Februar
Von einem vollem Mond begleitet endete ein nährender Stilleabend. Wir sprachen über die Stille, die Raum gibt. Eine Stille, die schöpferische Leere schafft. Die noch ohne Form ist und wie aus einer anderen Welt zu kommen scheint. Sie miteinander zu teilen, lässt uns für einen Moment in die tiefe Begegnung gehen. Es füllt sich was auf. Es trägt. Und die Februar-Mondin begleitet uns.

Danke
Ursel Neef


Donnerstag, 2. Februar 2012
Maria Lichtmeß. Was für ein schönes, altes Fest! Die in der Kirche geweihten Kerzen nimmt man mit nach Hause. Sie dienen zur Erinnerung an die Anwesenheit des Herrn.

Eckhart Tolle wird in seinem Buch `Jetzt´ gefragt, ob er mit dem, was er beschreibt, GOTT meint. Er benutzt ungern diesen personifizierenden und geschichtsbeladenen Begriff. Er spricht lieber und besser von einem Bewusstseinszustand in uns, der nur bedingt mit einem Wort zu erfassen ist. Er spricht von der puren Erfahrung "Ich bin". Dem inneren Ort bevor wir sagen "Ich bin dies oder ich bin das". Er spricht von der Erfahrung ohne Identifikation zu sein. Ohne inneres Gequatsche.

Die Kerze kann uns für einen Moment im `Jetzt´ halten. Sie kann uns helfen für einen Moment aus allen Identifikationen heraus zu treten, um in den zeitlosen Raum jenseits unseres Kopfkinos zu gelangen.

Bei mir fand Lichtmeß mit einer alten Freundin in meinem kalten, dunklen Garten statt. Zwei dicke Wunderkerzen zauberten uns in die Gegenwart.

Mehr zu Eckhart Tolle können Sie in meiner Stillegruppe am Montag, den 6. Februar um 19.oo Uhr hören. Bitte klicken Sie auf den entsprechenden Teil meiner Internetseite.

In der gegenwärtigen Kälte ist eine Lichtquelle immer gut.
Ursel Neef


Sonntag, 29. Januar 2012
Und zur anderen Seite des Themas "Vergebung": Kann man als Verursacher von Unehrlichkeit, Feigheit, Betrug,… ein gutes Leben führen? Wohnt in dem so "erbeuteten Gewinn" Glück?

In allen spirituellen Hochkulturen wird man vor dem Verursachen von Unheil gewarnt. Es kehrt auf vielen Wegen ins eigene Leben zurück. Immer!

Wie soll man es benennen, wenn jemand, trotz diesem in uns allen wohnenden Wissens, sich immer wieder schuldig macht?

Hm...?
Ursel Neef


Mittwoch, 25. Januar 2012
In mir klingt noch nachhaltig das letzte Wochenende mit der zweiten Psychosynthese-Ausbildungsgruppe zum Thema `Vergebung`. Es ist so mutig, Vergebung nicht als großmütigen (und doch oft demütigenden) Schritt zum Anderen hin zu definieren. Vergebung braucht tiefes Realitätsbewusstsein: Es ist so, wie es ist! Und die Frage: Wie kann ich lernen damit umzugehen? Oft passiert Schlimmes zwischen den Menschen. Vom kleinen Betrug bis zum Mord an meinem Liebsten. Schlimmes bleibt für immer schlimm. Vergebung heißt: Wie kann ich mit dem Schlimmen leben? Wie kann, wie muß meine Seele reifen, um ein sinnvolles Leben zu führen? Gelungene Vergebung geht nicht in die Richtung des Auslösers oder der Auslöserin. Radikale Vergebung ist der Blick zu den eigenen Entwicklungsanforderungen. Dieser Schritt ist jedoch sehr viel anspruchsvoller als "Schuld" und damit Aufmerksamkeit beim Anderen zu parken. Und hat das Leben dort nicht noch immer für einen sühnenden Ausgleich gesorgt? Aber das ist nicht Aufgabe von uns Menschen.

Wenn man sich all diesen Fragen und Aufgaben stellt, gibt es dann noch etwas wie "Vergebung" ?

Wie wunderbar, dass die Psychosynthese einen immer den Weg hin zum eigenen Licht zeigt. Wie wunderbar, diesen Prozeß mit einer Gruppe teilen zu können.

Danke
Ursel Neef


Samstag, 21. Januar 2012
Wer sehen will, muß die Augen schließen
Paul Gauguin


Donnerstag, 19. Januar 2012
Gestern lief in der ARD ein sehr guter Spielfilm zum Thema Suizid in der Familie. Er heißt: Der letzte schöne Tag und ist in der Mediathek noch für ein paar Tage zu finden. Hier der link dazu:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9294304

Selten habe ich das Thema so gut aufbereitet gesehen. Alle diese typischen Momente in so einer Situation werden mit wirklich guten Schauspielern sehr berührend dargestellt und rücken das Leid der Hinterbliebenen in den Vordergrund. Aber er zeigt auch einen guten Umgang mit den Ängsten und Schuldgefühlen, mit den kleinen Irrwegen, die, wenn sie nicht bald korrigiert werden, zu großen seelischen Umwegen und Sackgassen führen können.

Der Film dauert circa 9o min. Ein Muß für alle Menschen, die in der therapeutischen Begleitung arbeiten.

Lassen Sie sich berühren.

Mit einem Dank für den Frieden von heute
Ursel Neef


Montag, 16. Januar 2012
Der erste Morgen im neuen Jahr, der mit einem lichten Himmel begann! Es tut so gut zu spüren, wie die Sonne sich allmählich wieder ihren Raum nimmt.

Das erinnert mich sehr an die mit der ersten Psychosynthese-Ausbildungsgruppe verbrachten vergangenen Wochenendtage. Wir sind thematisch beim Höheren Selbst angekommen und konnten üben, diese hohe Energie wirklich ins Erleben zu bringen. Das will gut vorbereitet sein, denn oft klopfen die alten destruktiven Muster an dieser Stelle der persönlichen Entwicklung noch einmal kräftig an die Tür. Sie zu dis-identifizieren erfordert Verantwortung, Bewusstsein und eine tiefe Sehnsucht nach dem Ort des inneren Friedens. Ich bin dankbar, mit der Gruppe hier anzukommen!

Es erinnert mich immer an eines meiner Lieblingszitate von Eckhart Tolle:

Hörst Du den Frieden, den die Welt atmet!

Wie wunderbar, diesen Raum unseres Bewusstsein beziehen zu dürfen.

Ursel Neef


Donnerstag, 12. Januar
Wie wunderbar endlich ein öffentliches Psychosynthese-Tagebuch zu haben. Es hat lange gedauert, aber jetzt ist die neue Internetseite fast fertig. Und nun habe ich einen Platz, um meine Erfahrungen, Überlegungen, Erkenntnisse fast tagesaktuell mit Euch da draußen zu teilen.

Möge Segen in diesen Anmerkungen liegen.
Mögen Sie Euch auf Euren Weg begleiten.

Auch wenn diese neue Internetseite viel Zeit verbraucht hat, habe ich natürlich wieder gelesen. Im Moment beschäftige ich mich mit der Schematherapie, die Eckhart Roediger in Deutschland sehr gut vertritt. Zum Einstieg empfehle ich sein Buch "Was ist Schematherapie" aus dem Junfermann Verlag. Die Schematherapie kommt ursprünglich aus der Verhaltenstherapie und arbeitet sehr genau den Punkt der psychosynthetischen Dis-Identifikation heraus. Hier wird die Frage verfolgt, wie entlasse ich mich selbst aus meinem neurologischen Automatismus von einem destruktiven Verhaltensmuster. Man gewinnt bei Roediger sehr gute Erklärungs-modelle und auch Übungen für die tägliche Dis-Identifikationsarbeit mit sich, mit den Patienten. Roediger ist ein brillanter Redner. Wir konnten ihn ja auf dem Psychosynthese-Forum 2009 in Köln erleben. 2010 ist er auf den Lindauer Psychotherapie-Tagen mit einem sehr guten Vortrag zum Thema Achtsamkeit vertreten gewesen. Den Vortrag gab es lange bei Jokers als CD. Einfach mal rumforschen, wer ihn hat.

Ansonsten habe ich mich über den Film Rubbeldiekatz mit Matthias Schweighöfer kaputt gelacht. Er folgt so schön einer Vision von reifer Liebe und muß mit allerhand Teilpersönlichkeiten um eine größere Reife kämpfen. Da geht es ihm nicht anders als mir.

Das war meine erste Tagebucheintragung.
Juchhu, es ist vollbracht.

Ursel Neef